Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: keine vaterschaftstests ohne einverständnis der mutter

Manfred, Wednesday, 04.06.2003, 02:24 (vor 8281 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: keine vaterschaftstests ohne einverständnis der mutter von Andreas am 03. Juni 2003 22:39:32:

Ich glaube, einerseits ja, andererseits ist es vielleicht auch nicht schlecht, hin und wieder etwas Emotion in die Schrift einfließen

zu lassen...

Das würde ich aber auch meinen! Es kommt auch ganz wesentlich darauf an, in welcher Rolle man gesehen werden will.
Wer sich z.B. als Journalist einem Politiker gegenüberstellt, tut sicher gut daran mit geschliffenen Worten und guter Argumentation aufzuwarten. Zumindest dann, wenn er davon ausgeghen darf, daß besagter Politiker sich entsprechend Zeit nimmt und diese Argumentation würdigt.

Wer allerdings damit rechnet bzw. rechnen kann, daß er vom Politiker oder von Politikern nur als einer aus dem unerschöpflichen Stimmvieh gesehen wird -sofern er überhaupt gesehen wird-, der macht IMHO keinen Fehler wenn er zeigt was die Volksseele bewegt. Auch Gewerkschafte rufen irgendwann zum anerkannte Mittel des Streiks auf wenn sie keine Fortschritte in Verhandlungen spüren. Allzu cooles, besonnenes Auftreten aus dem Volk wird schnell (und sicher auch nicht ohne Absicht) als Leidensfähigkeit fehlinterpretiert. Und PolitikerInnen, die das eigenen Volk als zu leidensfähig erleben, werden skrupellos davon Gebrauch machen.

Gruß
Manfred


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