Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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"meine Tatsachenfeststellungen" - dürften manchen überfordern

AAA, Thursday, 21.10.2010, 17:02 (vor 5564 Tagen) @ Eugen

"Hilf mir mal weiter: Ich weiß nicht, was apodiktisch,
hegemonial und Rabulistik bedeutet."
Wie wäre es mit einem Blick in einen Diktionär?

"Bedeutet es, dass du deinen Beitrag mit Fremdwörtern ausstopfen willst, wo es an Inhalten fehlt ;-)"
Nein, bedeutet es nicht. Insofern du promoviert hast, war ich so frei, dir zu unterstellen, dass du "elaborated code" dechiffrieren kannst, was ja zweifelsfrei zutrifft. Mein Beitrag war primär für dich bestimmt, insofern war auf das durchschnittliche sprachliche und formale Defizit keine Rücksicht zu nehmen.

"Wenn ich z.B. schreibe: "GM ist politisch lanciert worden und nicht
akademisch oder gar wissenschaftlich."
dann ist das keine Behauptung,
sondern eine Tatsachenfeststellung."
Nein, es ist keine Tatsachenfeststellung, es ist, wenn auch eine plausible, so trotzdem eine Tatsachenbehauptung. Alleine deswegen, weil derzeit keiner Ursache, Anlass und Verlauf des politischen Lancements exakt kennt. Letztlich ist das aber auch unerheblich. Vielmehr kommt es darauf, zu verstehen, dass GM nicht aus irgendeinem Vakuum kam, sondern "akademisch" und "wissenschaftlich" entwickelt und vorbereitet wurde, um es via entsprechender Gremien, die die notwendigen Vorschriften "einfordern" oder gleich selbst erlassen bzw. parlamentarisch veranlassen, Wirklichkeit werden zu lassen. Das ist der entscheidende Aspekt. Dein Satz könnte den weniger Erfahrenen denken lassen, dass sich z.B. irgendwelche hormondeprivierten Tussis beim social dildoing GM ausgedacht hätten und sich nun damit spaßig die Zeit vertrieben. Dem ist nicht so und das muss deutlich werden: GM ist eine Kollektivismusvariante, die derzeit zugunsten von Frauen agiert. Das wird sich demnächst ändern (Rockefeller jr.).

"Ich werde doch bei Tatsachenfeststellungen nicht jedesmal wieder bei Adam
und Eva anfangen."
Das ist okay. Nur vermeide dabei den Eindruck, Wahrheitsbesitzer zu sein. Du bist Meinungsträger, zwar kein ganz unwichtiger, aber immerhin. Außerdem wird diese Entwicklung schlimmstenfalls auch ohne dich und ziemlich sicher auch nach dir weitergehen. Insofern solltest du die Bälle etwas flacher halten.

"So kommt man nicht vorwärts. Das ist eigentlich auch der Grund meines Ärgers."
Das kann ich verstehen und das nehme ich dir auch nicht übel. Du solltest lediglich akzeptieren, dass nicht alle auf deinem Stand sind, weder informatorisch, noch überblicken sie die Zusammenhänge so wie du, noch haben sie deine Abgeklärtheit, die sich nunmehr auf das Wesentliche konzentrieren will. Also mach dich ein wenig locker und agiere großzügiger. Ich kann mir leicht vorstellen, dass das viel für die gemeinsame Sache bringen würde.

Beste Grüße
AAA


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