Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Soziologismus

Manifold ⌂, Thursday, 21.10.2010, 10:54 (vor 5564 Tagen) @ kein abel
bearbeitet von Manifold, Thursday, 21.10.2010, 10:57

mir sind die Geschlechterrollen,
Konstruktion von Geschlecht oder wie das alles heißt, immer noch lieber
als biologistische Vernichtungsphantasien wie "Auslaufmodell Mann" oder was
alles durch's Feuilleton geistert.

Solche Texte basieren auch nicht auf Fakten, sondern auf Geisteswissenschaflter, die Tatsachen verdrehen. Wie zum Beispiel das "verkrüppelte Y-Chromosom", welches in Wahrheit nicht verkrüppelt, sondern sehr wandlungsfähig und hoch konservativ zu gleich ist. Kann man hier bei Nature nachlesen.

Das ist die grosse Gefahr, wenn man sich nicht mit richtiger Wissenschaft beschäftigt. Man verliert den Kontakt zur Realität und beginnt seinen eigenen Idealismus das Wort zu reden.

Und irgendwann kommt man mit der Komplexität der Wirklichkeit nicht mehr zurecht, so dass man anfängt sein eigenes politisches Süppchen in der akademischen Welt zu kochen - wie die Genderisten.

Naturwissenschaftliche Beweise liefern doch keine politischen
Handlungsanweisungen.

So verrät sich der Genderist. Die Wissenschaft hat nicht der Politik zu dienen, sonst verliert sie ihre Wissenschaftlichkeit.

Wie willst du naturwissenschaftlich die
Überflüssigkeit von Frauenbeauftragten beweisen?

Dafür sind die Naturwissenschaften nicht direkt zuständig. Hier geht es um einen pervertierten Gerechtigkeitsbegriff, der unter anderem auch wieder auf verzerrte Faktenwahrnehmung beruht.

Ich glaube auch nicht,
dass Butler und ihre Anhängerinnen mit dem biologischen Geschlechtsbegriff
arbeiten.

JEDER muss sich und seine Arbeit an den naturwissenschaftlichen Fakten messen lassen, egal ob ihm das passt oder nicht. Der Genderismus widerspricht grundlegenden biologischen Konzepten wie der Evolutionstheorie oder der Geschlechterphysiologie. Die beste Wissenschaft ist immer noch die, welche möglichst viele Fakten und Phänomene zu erklären vermag - nicht jene, welche möglichst viele Tatsachen ausblendet um seine eigenen Ideale rechtfertigen zu können.

Ein grandioses Beispiel für Geisteswissenschaftler, die keine naturwissenschaftlichen Einsichten ihr Eigen nennen wollen. Solchen "Akademikern" soll und wird man die Fördermittel rücksichtslos streichen.

Deshalb wird doch überhaupt zwischen Sex und Gender
unterschieden.

Um genauso wie du mit politischer Absicht die Wissenschaft zu instrumentalisieren.

Du begibst dich da auf einen sehr gefährlichen Weg, den die Femigenderisten und viele Volksumerzieher schon vor dir gegangen sind.

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis


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