Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ach watt

Roslin, Saturday, 12.06.2010, 21:11 (vor 5689 Tagen) @ MrX
bearbeitet von Roslin, Saturday, 12.06.2010, 21:24

Du hast einfach nicht genug Lebenserfahrung.


Sie reicht, um festzustellen, dass Paarbeziehungen um einiges vielfältiger
sind als hier unterstellt wird.

Ja, Paarbeziehungen sind um einiges vielfältiger als Ajk meint und die Bandbreite der Natur ist es auch, weshalb sich aus Biologie keine Rollenzwänge für Individuen herleiten oder rechtfertigen lassen.

Das wäre Biologismus.

Aber Wahrscheinlichkeiten lassen sich aus der Biologie ableiten und diejenigen, die solche Schlussfolgerungen von biologischen Gegebenheiten auf Wahrscheinlichkeiten und Häufigkeiten als Biologismus denunzieren, verkennen, dass die natürliche Existenz von Ausnahmen nicht die Annahme erlaubt, damit sei die Existenz der Regel widerlegt.

Lasst die Menschen doch einfach sein, in Ruhe sein und wartet ab, welche Rollen sich Männlein und Weiblein selbst aus- und einhandeln in ihren Partnerschaften als Gleichberechtigte.

Und akzeptiert das Ergebnis, auch wenn es sicher nicht euren Gleichstellungs-und Gleichartigkeitsphantasien entsprechen wird.

Aber genau das tut diese ideologiesche Bande ja nicht, sondern mit aller Gewalt und immer penetranter wird versucht, die widerspenstige Realität der Zweigeschlechtlichkeit dem eigenen ideologischen Unisex-Eunuchentum anzupassen mit immer durchgreifenderen, freiheitsbeschränkenderen Eingriffen der Sozialingenieure, der Sprachregler, der Diskriminierer, Quotierer, Privilegierer im Dienste der Gleichstellung, die sich natürlich nicht einstellen will, die man daher herbeizwingen muss.

Dass man damit die Gesellschaft zerstört, ihre Zukunftsfähigkeit, ihre "Kinderfähigkeit", das übersieht man oder nimmt es in Kauf.

Nur wer Kinder hat, hat Zukunft.

Die "moderne" Unisexfamilie hat nicht viele Kinder.

Feminismus, und da hat Ajk Recht, ist eine Sackgasse, ein Dead End.

Religiöse, traditionelle Familien, ob Juden, Christen, Muslime oder sonstiges, haben im Schnitt doppelt so viele Kinder wie säkulare, "moderne".

Es ist ausrechenbar, wie viele Generationen es braucht, um aus den "modernen" säkularen Familien die unmodernen, gestrigen Lebensformen zu machen.

Ich betone: Wohl ist mir dabei nicht, denn mit dem Untergang des männerverachtenden, menschenfeindlichen, lebensfeindlichen, realitätsblinden Feminismus geht wahrscheinlich viel von dem mit unter, woran mir wirklich liegt, vielleicht auch die Gleichberechtigung der Geschlechter, gar die Demokratie selbst samt Sozialstaat.

Ja, die Gefahr besteht.


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