Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der sogenannte Feminismus

Gast_bb, Thursday, 10.06.2010, 03:29 (vor 5692 Tagen) @ Rainer

Sorry, aber der Text ist selbst Klischee und bemüht sich keinen Deut um kritisches Denken.

Eine der seltsamsten Erscheinungen der Gegenwart ist die Leugnung des
Unterschieds der Geschlechter: Mann und Frau seien von Natur aus gleich,
nur durch gesellschaftliche Konvention werde etwas "typisch" Männliches
oder Weibliches herausgebildet, so heißt es.

Wenn der Autor nicht nur einen arabischen Nachnamen hätte, sondern sich auch in anderen Kulturen etwas besser auskennen würde, würde er schon merken, wie sehr auch Geschlecht vom Gesellschaftlichen geprägt wird.

Auf diesen Irrwitz sei hier nicht weiter eingegangen.

Damit verschließt er sich schon gleich im zweiten Satz einer kritischen Analyse seiner Denkvoraussetzungen. Als ob es keine Argumente gäbe.

Wer die Fülle von empirischen Daten ignoriert, welche ihm das Leben darreicht, der hat sich schon längst entschieden, seinen Verstand zugunsten einer Ideologie aufzugeben.

Die "Fülle der empirischen Daten", die das Leben darreicht, legen auch nahe, dass sich die Sterne um die Erde bewegen. Trotzdem stimmt es nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Wer sich dem Infragestellen einfacher Ansichten trotz widersprechender Aspekte verschließt (bzw. diese wegzudeuten versucht "unnatürliches Verhalten" usw.), hat seinen verstand zugunsten eienr Ideologie aufgegeben.

Ich warte jedenfalls noch immer auf denjenigen, der mir angesichts des
Treibens auf einer Pferdekoppel erläutert, daß das unterschiedliche
Verhalten von Hengsten und Stuten nicht auf Vorgaben der Natur, sondern auf
den Sexismus des Pferdezüchters zurückzuführen sei.[/i]

Und ich warte darauf, dass er mir erklärt, dass Artikel für die JF zu schreiben durch den Trieb erklärt werden kann, der den Hengst auf die Stute treibt.

Irgendwie sind diese konservativ-redundanten Beiträge genauso entnervend wie ihre feministischen Gegenstücke. Danke, nicht schon wieder.


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