Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Mit ihrer Aussage dort hat sie aber Recht!

Prometheus, Luxemburg, Tuesday, 11.05.2010, 12:26 (vor 5715 Tagen) @ Puffbesucher

Die wissenschaftliche Welt wird darauf nicht verzichten. Und du schließt
jedenfalls keine philosphischen oder sonstigen Fakultäten, die dir nicht
schmecken. Das sind Forenträume zur Geisterstunde, mehr nicht. Ich denke da
jetzt einfach mal pragmatisch, es sei mir nachzusehen.

Wenn du so pragmatisch wärst, dann wüsstest du, dass man nicht ewig ungestraft Schulden machen kann. Ich muss überhaupt nichts machen, außer auf den Tag zu warten, an dem definitiv kein Geld mehr da ist; und dieser Tag wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Es gab schon viele Gesellschaften mit einem aufwendigen Kulturleben, aber keine davon hat dauerhaft überlebt. Ein Kulturleben kann es immer nur in Phasen wirtschaftlicher Prosperität geben; die Kultur (Im Sinne von Kunst, nicht nach der ethnologischen Definition) lebt also von Voraussetzungen, die sie selbst nicht schaffen kann.

Wogegen ich mich sträube ist nicht die Existenz eines Kulturlebens an sich, sondern dagegen, dass einige arbeiten müssen, damit andere ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können. Philosophen, die sich selbst finanzieren, dürfen von mir aus so viel philosophieren wie sie Lust haben.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum