Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mit ihrer Aussage dort hat sie aber Recht!

Krischan, Sunday, 09.05.2010, 14:54 (vor 5717 Tagen) @ Prometheus

Ich bin
ganz sicher, dass der Feminismus einen übergroßen Anteil am
Scheitern der Währungsunion
hat, leider haben das große Teile der
Bevölkerung noch nicht begriffen. Damit wir wieder eine stabile

Währung

bekommen, darf so etwas NIE WIEDER passieren!


Es wird immer und immer wieder passieren. Sobald eine Gesellschaft eine
gewissen Wohlstand erreicht hat, entstehen Feminismus und Sozialismus, also
Ideologien der Verteilung und Umverteilung.

Dem Punkt mit dem Feminismus stimme ich zu. Zum Punkt mit dem Sozialismus möchte ich dir raten, ihn mit Blick aufs Ende des russischen Zarenreichs, der Somozadiktatur und des chinesischen Kaiserreichs noch mal zu überdenken. Das Ende des deutschen Kaiserreichs, die Befreiung vom Kolonialismus mit dem sozialistischen und dem ähnlichen Bewegungen (Nicaragua/FSLN 1978 oder Indonesien m. Sukarno 1945, oder auch die Befreiungsbewegung Ost Timor während der Besatzung durch Indonesien) sind in diesem Zusammenhang auch ein paar Gedanken wert. Wer satt ist rebelliert nicht.


Hier ein Link zu einen guten

Text, der sich mit dem Schicksal von Weltreichen beschäftigt:

The Fate of
Empires

Was führt dich zu der Annahme, daß der Feminismus am Scheitern der
Währungsunion einen (auch nochübergroßen) Anteil hat.


Den größten Teil der Geschichte der Menschheit haben
Männer die Ressourcen heran geschafft, und Frauen haben sie an die Kinder
verteilt. Wenn Leute Politisch tätig werden, bleiben sie meist bei diesem
Muster. Männer machen Wirtschaftspolitik und investieren in die
Infrastruktur des Landes. Sie kümmern sich also um die Produktion. Frauen
hingegen machen Frauenpolitik und Sozialpolitik, das heißt, sie verteilen
Ressourcen. Und wenn mehr verteilt wird, als produziert wird, dann wachsen
die Schuldenberge.

Wie hoch ist denn der Anteil der Frauenpolitik am Staatshaushalt 2010? Und was ist schlecht an Sozialpolitik?


Ein anderer Aspekt ist der Zeithorizont der Geschlechter. Frauen vergeben
ihre Stimme eher nach kurzfristigen Vorteilen, während viele Männer
langfristige Konzepte wählen (oder wählen wollen, zur Zeit werden kaum noch
welche angeboten).

Auf unsere Banker und Wirtschaftsminister trifft das auf gar keinen Fall zu. Konzepte stehen nicht zum Angebot sondern werden erarbeitet. Wer auf ein Konzeptangebot wartet, wartet bis er schwarz wird.

Die Verteilung der Ressourcen erfolgte dagegen schon immer kurzfristig nach
den aktuellen Bedürfnissen der Empfänger.

Wer behauptet das?


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