Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Mär von den 10 %

Garfield, Friday, 21.01.2005, 19:14 (vor 7684 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Die Mär von den 10 % von Bubbles am 21. Januar 2005 13:50:42:

Hallo Bubbles!

Das Thema "Feigheit der Männer" haben wir im Zusammenhang mit einer gewissen Grünen-Politikerin hier ja schon erschöpfend abgehandelt. Zur Erinnerung: Diese Politikerin bezeichnete die Absicht vieler an ihrer Vaterschaft zweifelnder Männer, einen Vaterschaftstest aus Rücksicht auf den Familienfrieden heimlich machen zu lassen, genau wie du auch als feige. Daraufhin häuften sich kritische Meinungen im Gästebuch auf ihrer Internetseite. Was tat unsere mutige Grünen-Politikerin daraufhin? Sie nahm nicht etwa Stellung dazu, sondern sie ließ ihr Gästebuch still und heimlich verschwinden.

Ich fand es in diesem Fall schon reichlich dreist, Männern Feigheit vorzuwerfen, weil sie sich angeblich nicht mit ihren Partnerinnen auseinander setzen wollen, andererseits aber selbst zu feige zu sein, sich mit entgegengesetzten Meinungen auseinanderzusetzen und dann auch noch diesen lächerlichen Versuch zu machen, diese Meinungen einfach unter den virtuellen Teppich zu kehren. Gehörst du auch zu dieser Sorte Frau, Bubbles?

Aber das Ganze hat System. Wir haben da wieder folgende Situation: Sagt der Mann offen zu seiner Partnerin, daß er glaubt, daß sie fremdgegangen und ihm das Kind eines anderen untergeschoben hat, dann ist er natürlich unbegründet eifersüchtig und zerstört damit die Ehe oder Beziehung. (Denn eine Frau, die ihrem Partner schon seit langem einen Seitensprung und die Tatsache, daß das angeblich gemeinsame Kind dabei entstanden ist, verschweigt, wird dann natürlich erst recht nicht die Wahrheit sagen.) Sagt er aber nichts dazu, sondern verschafft sich heimlich Gewißheit, dann ist er natürlich feige. Jedes Verhalten des Mannes, daß der Frau mißfällt, wird also grundsätzlich negativ dargestellt.

Um seine Frau nicht zu verärgern, bleibt dem Mann also nur noch eine Möglichkeit: Seine Zweifel möglichst zu verdrängen, so zu tun, als wäre alles in bester Ordnung und auch nach einer Scheidung oder Trennung brav für das Kind zu zahlen.

Genauso funktioniert das angebliche Patriarchat schon seit hunderttausenden Jahren. In der Außenwelt konnten und können die Männer zwar vieles (nicht alles!) bestimmen, weil die Frauen sich Männer wünschten und auch heute noch wünschen, die in dieser Außenwelt erfolgreich sind, aber im häuslichen Bereich bestimmten immer die Frauen die Regeln. So oder so.

Freundliche Grüße
von Garfield


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