Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Erfahrung in der Bahn

Andreas, Friday, 26.11.2004, 23:54 (vor 7740 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Re: Erfahrung in der Bahn von Nick am 26. November 2004 21:33:31:

Hallo Nick,

Was mich nachdenklich macht, ist das "Prinzipielle", was du daraus ableitest. Es kann keine Lösung sein, selbst zu verbiestern und es jetzt pauschal "den Frauen" heimzuzahlen. Man muß schon unterscheiden, finde ich, mit wem man es zu tun hat. Die Hälfte der Menschen sind Frauen. Die meisten Männer lieben Frauen, so ist es eingerichtet und so ist es gut. Die eigentliche Katastrophe des Feminismus besteht ja gerade darin, daß diese ursprüngliche Liebe zwischen den Geschlechtern in einem Ozean von Haß ertränkt wird, wenn wir das nicht stoppen. Wenn es den männerhassenden Feministinnen gelingen sollte, die Männer zu frauenhassenden "Gegenstücken" abzurichten, dann ist das Ende erreicht. Dann braucht man über nichts weiter nachzudenken. Weil dann nämlich nichts weiter mehr kommt.

Dem kann ich nur vorbehaltlos zustimmen. Es kann wohl nicht Ziel unserer Initiative sein, das von FeministInnen bereits stark beeinträchtigte und zerrüttete Verhältnis zwischen Frauen und Männern (also zwischen Menschen) noch weiter zu zerstören. Das Ziel muß vielmehr ein gesundes und nachhaltiges Verhältnis zwischen den Geschlechtern sein - und zwar auf einem Fundament von gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Das kann übrigens sehr gut funktionieren: ich suche mir meinen weiblichen Umgang normalerweise selbst aus. Emanzen, Feministinnen, Männerhasserinnen und ähnliche dubiose Subjekte aus Lamerland werden direkt ausselektiert und nach /dev/null befördert.
Zurück bleiben Frauen mit einem gesunden Selbstbewußtsein, für die Männer keine Menschen zweiter Klasse sind und auf die man(n) sich durchaus verlassen kann.

Gruß
Andreas



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