Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Zustimmung!

michail, Friday, 08.10.2004, 01:39 (vor 7791 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Zustimmung! von Magnus am 07. Oktober 2004 12:50:14:

Zwei weitere Gedanken vielleicht dazu, Magnus:

1. Im Aktions-Klamauk: Der Witz beruht auf ungeschehenem Unglück, auf abgewendete Gefahr oder Betrübnis. Nur, anders als im dramatischen Abenteuer, stehen die Faktoren, die das Happyend bescheren, nicht adäquat zu den Eigenschaften des Helden, sondern entstehen unerwartet im Lauf der Handlung durch ‚witzige’ Umkehrung der Handlungskonsequenzen. (Per Zufall schlägt der sympathische Schwächling den bösen Giganten KO; wir lachen, wenn ersterer zufällig so auf das Ende der Stange tritt, daß ihr anderes Ende den Bösewicht erwischt.) Somit fungiert der Witz als glückliche Umkehrung gefährlicher Grenzsituationen.

Da Gesellschaften bekanntlich für Gefahreinsätze, Grenzerfahrungs-Situationen etc. ausschließlich Männer bestimmten, wird die Frau, als weniger Gefahren ausgesetzt, auch unbewußt zögerlicher daran gehen, bloß den glücklichen Ausgang im Witz für sich zu beanspruchen.

2. Blödelei: Sie verlangt das Ablegen der Anmut. Das Prinzip der ätherisch anmutigen Frau, zu welcher der Mann hin zu kommen hat, um ihr sein Begehren kundzutun, wird verraten. Frauen verübeln (ebenfalls unbemerkt) anderen Frauen, wenn sie als Witzfiguren auftreten. Ausnahmen: Ungewollte Naivität bei bestechender Schönheit (Marilyn Monroe, Brigitte Bardot usw.) oder Pothäßlichkeit und Alter. Warum? Im ersten Fall bleibt die Macht des Begehrtseins trotz eintretender Belustigung erhalten. Im zweiten ist solche Macht ohnehin nicht in Vertretung, kann also nicht verschleudert werden.

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