Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ...

Ekki, Tuesday, 05.10.2004, 22:09 (vor 7793 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Sexpflicht per Gesetz? - Falls jemand ... von Guildo am 05. Oktober 2004 13:11:24:

Hallo Guildo!

Hallo, Ekki!
Deine Einstellung ist bekannt und keineswegs falsch!
Aber es sind hauptsächlich die Frauen, die unbedingte Treue fordern. Auch nach Abschaffung des Schuldprinzips müssen Männer, so sie denn untreu werden, damit rechnen, Frau und Kinder zu verlieren und zu zahlen, bis sie schwarz werden. Daher ist es nur rechtens, wenn eine Frau auch ihren Anteil an Verpflichtungen hat. Meinen Vorschlag zur Rückkehr zur traditionellen Ehe dient nur als Ausweg für jene Frauen, die die bisherige Rundumversorgung durch Staat und Ehemann nicht missen wollen. So wie der Mann seine Freiheit einschränkt (nur Sex mit seiner Ehefrau), so muss die Frau eben auch ihre Freiheit einschränken (also nicht immer nein sagen und ihre Unlust überwinden)!
Alle anderen können und sollten eine Beziehung nach ihren Wünschen gestalten können, aber in eigener Verantwortung!

Meine kleine Prophezeiung: Frauen werden sich weder[/i][/u] auf ein Nebeneinander verschiedener Partnerschaftsmodelle, noch[/i][/u] auf ein gleiches Recht von Mann und Frau zum Durchbrechen der dem Grundsatz nach geltenden Monogamie einlassen. Da hilft halt nur Gretchen Faust oder - was leider zu selten vorkommt - eine scharfe Geliebte (wobei man auch da aufpassen muß, daß aus der Geliebten keine Ehefrau wird).

Die von dir kritisierte Monogamie zeigt ja im heutigen Eherecht ihre häßliche Fratze. Sie ist, und das ist die eigentliche Aussage, nur dann erträglich, wenn man(n) eben nicht nur zur Treue verpflichtet wird, sondern auch ein Recht hat, mit der Frau, der man treu ist, Sex zu haben. Eine Frau, die das nicht will, darf eben auch keine Treue fordern.
Womit wir wieder bei deinen Ansichten wären. Die, täten die Frauen auch mitmachen, eigentlich gar nicht so verkehrt ist. Hat die eine keine Lust, gehts halt zu einer anderen. Wenn man(n) das folgenlos tun darf, dann darf frau auch folgenlos "nein" sagen.

Weißt Du, was Martin Luther[/i][/u] postulierte: "Will die Frau nicht, so komm die Magd".[/i][/u] Abgesehen davon, daß es heute keine Mägde mehr gibt - 'ne gute Idee war das schon.

Gruß vom Guildo
PS:
Auch wenn du nichts von Religion hältst: Das, was Paulus vor fast 2000 Jahren zu Papier gebracht hat, zeigt doch, dass schon damals Frauen ihre sexuelle Anziehungskraft mißbrauchten und deshalb klare Regelungen zu Rechten und Pflichten nötig waren. Schon in den ersten Gemeinden gab es religiöse Fanatiker, zumeist Frauen, die totale Enthaltssamkeit predigten, und sich weigerten, mit ihren Ehemännern zu schlafen.

Und das ist ja wohl nur ein Grund mehr, Religion als solche abzulehnen!

Du hattest in Deinem Posting index.php?id=34630
den Apostel Paulus zitiert, dessen Ansichten mit den Deinen ja nicht ganz konform gehen: Wenn sich "eins dem andern entzieht", soll man nach Paulus "Zeit zum Beten haben", alles andere - was er nicht beim Namen nennt! - wäre "eine Versuchung des Satans".

Und da gehe ich eben mit Paulus gar nicht kondom - äh, konform.

Gruß

Ekki


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