Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Feministinnen unfähig?

crazyPhil, Monday, 04.10.2004, 18:32 (vor 7795 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Feministinnen unfähig? von Mischa am 04. Oktober 2004 14:15:36:

Selbst wenn diese Rechnung stimmen würde - wie egoistisch und lieblos muß man eigentlich sein, um den Unterhalt für sein Kind als "draufzahlen" zu betrachten?

Jetzt bring nicht die Ebenen durcheinander, Kinder kosten Geld und die Kohle muß her, egal wie. Es ist legitim, daß Frau die hälftigen "Kosten" einfordert, immerhin gibt es ja meist 2 Eltern und warum soll eine(r) sich drücken dürfen?

Wenn Du eine Antwort auf ein Posting schreibst, solltest Du bitte auch auf das antworten, was dort drinsteht, und nicht auf das, was Du Dir da reindenkst :-) Nirgendwo habe ich geschrieben, daß Kinder nichts kosten oder daß es nicht legitim ist, einen Anteil dieser Kosten vom Vater einzufordern. Nochmal: es ging mir darum, die Kosten fürs eigene Kind als "draufzahlen" zu bezeichnen. IMO eine verräterische Wortwahl, ob sie nun beabsichtigt (suggestiv) ist oder nicht.

Wenn ich für mein(e) Kinde(r) aufkomme (egal ob Mann oder Frau, egal in welcher Situation), dann reduziert sich nicht mein Einkommen, sondern der Teil des Einkommens, den ich zum Verjubeln zur Verfügung habe.

Das gilt dann aber bitte auch für verantwortungslose Väter, denn auch die gibt es - leider.

Richtig - das ist aber nicht Thema meines Postings gewesen. Ich habe auch in keiner Weise unterstellt, suggeriert, gesagt, geflüstert oder impliziert, daß es verantwortungslose Väter nicht gibt.

Abgesehen davon, daß nicht einzusehen ist, warum Frau Femi nicht wenigstens ein knappes Drittel des "Existenzminimums" für das Kind bezahlen sollte...

Naja, sie verzichtet ja auf Einkommen und betreut dafür das Kind. Auch das ist eine Leistung, die am Monatsende geldwert in der Kasse fehlt.

Wenn sie wegen der Kindesbetreuung auf Einkommen verzichten muß, kann sie das Kind ja öfter dem Vater überlassen und in der dann freiwerdenden Zeit das Einkommen erwirtschaften, auf das sie bisher "verzichten" mußte. Allerdings müßte sie dann gerechterweise auch auf Teile des Unterhalts vom Vater verzichten - der verzichtet ja jetzt seinerseits auf Einkommen und betreut das Kind, nicht wahr?

Abgesehen davon ist es nicht einzusehen, daß sie sich nicht an den Kosten für das Kind *beteiligt* so lange sie selbst auch Geld verdient. Es gibt keinen Grund, warum der Vater allein für die Kosten aufkommen sollte.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum