Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Hausfrauen: Nachteile für beide Seiten @ Mic

Pokemon, Monday, 24.05.2004, 23:22 (vor 7928 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Erwerbstätige Frauen von Mic am 24. Mai 2004 08:51:47:

Schau, die 'Hausfrauenwelt' ist doch eine typisch 'patriarchlische' Erfindung zur Unterdrückung der Frauen. Klar, dass die Femis dauernd widerspüchliches verzapfen, aber dass Frauen nur als Vollerwerbstätige ihr Glück finden, ist mittlerweile schon politisches 'Allgemeingut', sinngemäß in alle Parteiprogrammen zu finden.
Ein praktikables Maß an außerhäuslicher Tätigkeit ist, denke ich, die beste Lösung.

Es sind nicht nur die Femis, die Hausfrauen ablehnen. Wie viele Männer, auch in diesem Forum, regen sich über Hausfrauen auf, von wegen sie ließen sich von ihrem Mann aushalten und würden sich einen faulen Lenz machen. Stimmt teilweise auch. Will ich ja nicht bestreiten. Ich kann die Abneigung mancher Männer (und Frauen) gegen den Beruf der Hausfrau verstehen. Ich möchte auch keine werden!

Bei den hohen Scheidungsraten und Unterhaltszeiten hätte ich ehrlich gesagt keine Lust mir eine Hausfrau oder einen Hausmann ans Bein zu binden. Das Hausfrau-Sein hat bei einer Scheidung für beide Parteien Nachteile. Für den Mann weil er Unterhalt zahlen muss, für die Frau weil diese Unterhaltszahlungen oft gerade mal das nötigste Abdecken und aufgrund der mangelnden Berufserfahrung auch nicht mit einem Job zu rechnen ist. Und nicht jede Frau lebt gerne mit dem Gefühl, von einem anderen ausgehalten zu werden. Nicht umsonst verzichten angeblich zwei Drittel der Frauen auf Unterhalt.
Du hast recht, eine Teilzeitstelle wäre für Familien mit kleinen Kindern die beste Lösung. Und zwar egal, ob sie nun durch den Vater oder die Mutter besetzt wird.


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