Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Neues Scheidungsrecht

Darki, Thursday, 04.03.2004, 10:09 (vor 8009 Tagen) @ Andi

Als Antwort auf: Re: Neues Scheidungsrecht von Andi am 03. März 2004 21:50:02:

Wer sollte sich nun dann ändern, die Männer, die Frauen oder die politischen Voraussetzungen?

Alle drei, vor allem aber die politischen Vorraussetzung. Der Grund für den geringen Verdienst der Frau liegt nämlich daran, das diese keine Referendarstelle bekommt und somit ihre Lehrerausbildung nicht abschliessen kann und dadurch nicht richtig Geld verdienen kann.
Weil der Staat pleite ist bzw. nichts für eine ordentliche Ausbildung bezahlen kann/will.

(Um nochmal auf obiges Beispiel einzugehen: Würde die Frau als Lehrerin arbeiten, wäre genug Geld zur Verfügung, das der Mann Teilzeit arbeiten und die Kinder betreuen könnte.)

Darki.

Halo Darki
Der Grund liegt meines Erachtens darin, dass eine Frau sich einen Mann mit besserem Job sucht, so dass es pragmatischer ist, wenn sie zur Kindererziehung den Beruf aufgibt.

Natürlich wäre das pragmatischer. Doch dafür kann weder der Mann noch die Frau etwas.

Um ganz konkret zu deinem Beispiel des vergeblich ein Refarendariat suchenden Lehramtsstudenten zu kommen: Die Frau in dieser Lage sucht sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einen gut verdienenden Mann und bekommt Kinder. Der Mann bleibt ziemlich sicher arbeitslos, bis er doch ein Refarendariat bekommt oder sucht sich einen ganz anderen Beruf.

Sorry aber da hast du was verwechselt: die Frau war hier die die keine Referendarstelle bekommt. Wenn sie es täte und fertig ausgebildet wäre, würde sie ungefähr gleich viel wie der Mann verdienen und dann wäre es egal, welcher von beiden zu Hause bleiben würde.

Viele Grüße,
Andi

Grüße zurück
Darki


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