Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Neues Scheidungsrecht

Anti-Sexistin, Wednesday, 03.03.2004, 22:02 (vor 8009 Tagen) @ Andi

Als Antwort auf: Re: Neues Scheidungsrecht von Andi am 03. März 2004 18:54:47:

Hallo Antisexistin

Hi Andi,

Nein, Du kannst den Einzelfall ja selbst erst mal kennenlernen. Das braucht ein wenig Zeit. Solltest Du in diesem Einzelfall auch noch einem fiesen Ex-Freund begegnen, was nun mal auch im Einzelfall vorkommen kann, könnte das ja dann durchaus eine Möglichkeit sein, der Frau ein wenig (nicht allen) Glauben zu schenken auch jenseits Deiner statistischen Wahrscheinlichkeit.

Hier hast Du sicher recht. Wenn ich wirklich vor einer solchen Entscheidung stehe, werde ich mich sicher mit Einzelfällen und Ausnahmen beschäftigen. Aber, na, ich will mich hier nicht mit Ausnahmen und Einzelfällen beschäftigen. Übrigens würde auch ein fieser Ex für mich eher dagegen sprechen, mich auf diese Frau einzulassen (siehe meine Antwort an Sven 74)

Dein Prob. Du willst eben alles perfekt haben. Dummerweise ist niemand perfekt. Und dabei heißt es immer, daß Frauen alle Perfektion von Männern erwarten. *lach*

Zumindest habe ich das mit Männern so gemacht und mit Erfolg. Ich bin in einer glücklichen heterosexuellen Beziehung ohne jegliche Instrumentalisierung. Geld spielt darin nicht die Rolle.

Dann beglückwünsche ich Dich. Habe ich Dich recht verstanden, Dein Partner hatte eine fiese Ex und hat mit ihr Schluß gemacht und hat jetzt ein glückliche Beziehung mit Dir?

Besten Dank. Ja, das auch. Allerdings war schon längst mit der fiesen Ex Schluß, bevor er mich kennenlernte. Er hat Schluß gemacht. Wahrscheinlich ist sie deswegen jetzt total unglücklich, also ist er in der Lage eine Frau - vielleicht auch mal mich - unglücklich zu machen. Aber möglicherweise könntest Du ja denken (nach Deiner Antwort an Sven74), daß mein Freund ein Schaden hat und sich grundsätzlich zu Abzockerinnen und fiesen Frauen hingezogen fühlt, und ich ihn somit besser abgewiesen hätte. Zum Glück kenne ich ihn besser und Fehler macht jede/r mal. Etwas Großzügigkeit ist nun mal wichtig in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Doch. Das, was Du eben für das gesellschaftliche Bild hältst, drehst Du eben um. Auf Beziehungsebene wirst Du Dir damit höchstens ein Eigentor schießen und das ist nicht im Mindesten sexistisch oder auch nur feministisch/maskulistisch.

Äh, diesen Absatz verstehe ich nicht.
Wo bitteschön ist es begründet worden, dass der Grundsatz "Mann = böse, Frau = gut" ein nur anscheinender Grundsatz ist (den ich nur für so wichtig halte?) Ich denke, auf die Verbreitung und unheilvolle Auswirkung dieses Satzes muss ich in diesem Forum nicht mehr aufmerksam machen. Schau Dir den Forenheader an. Dieser Satz ist die Grundlage für den Sexismus in unserer Gesellschaft.
Und wo kehre ich diesen Satz um? Im Gegenteil, ich sage: Bei vorurteilsfreier, aber oberflächlicher Betrachtung kommt man zu dem Urteil: " frau = böse, Mann = gut".

Eben da ist er umgekehrt. Und ich glaube nicht, daß Männer vorurteilsfreier und objektiver sind als Frauen. Der Grundsatz, daß Männer böse sind, läßt sich auf der oberflächlichen Verallgemeinerungsebene genauso begründen wie der, daß Frauen böse sind, z.B. XY oder sogar XYY. Ob diese Begründungen wirklich gute Argumente sind, wage ich zu bezweifeln (in beiden Fällen).

Dieser Satz ist ebenso sexistisch.

Eben das ist die Umkehrung von solchen Bildern. Die Oberfläche ist mir eben zu schablonenhaft (=Klischee).

Das eine oberflächliche Betrachtung eben oberflächlich und damit schlecht ist, muss ich doch nicht extra begründen?

Mit antisexistischen Grüßen,
Andi

Immer antisexistisch

Anti-Sexistin


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