Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Medusa...

T.R.E.Lentze, Monday, 05.10.2009, 16:14 (vor 6024 Tagen) @ Flint

Hallo Flint!

daß sich solche Überlegenheit sogar im gesamten Tierreich mit dem evolutionären Fortschreiten der Arten zu komplizierteren Lebensformen hin identisch zeigt (man vergleiche den unterschiedlichen Status des Männchens bei verschiedenen Insekten wie etwa den Spinnen mit jenem bildlichen Ausdruck von Kraft und Mächtigkeit beim Stier, Löwen oder Hirschen) – also ein evolutionärer Prozeß ist (!),


Bei mir Seite 285, aber egal. - Hier scheint ein Wortfehler vorzulegen: statt "identisch" müßte es richtig heißen "angelegt". Denn es stimmt ja nicht, daß die Männchen "im gesamten Tierreich" überlegen seien. Sie sind es wirklich "nur" bei höheren Tieren.

Das Weibchen der Wespenspinne z.B. versucht, ihren Beglücker sofort nach der Begattung aufzufressen. Das gelingt ihr auch oft, weil der erheblich kleiner ist. Bei noch niederen Tieren kann der Größenunterschied ins Groteske anwachsen. Und ich denke, das kann nur zur Ehre des Mannes sein. Wer bei sich also einen Spulwurm in der Kacke finden sollte - Gotte sei davor! -, der höchstens 20 cm lang ist, der darf sich trösten, daß es eher wohl ein Männchen ist. Die weiblichen Exemplare dieses Parasiten bringen es auf 40 cm. Ihre ausbeuterische Energie ist also größer und macht sie allein dadurch noch häßlicher.

Gruß
Student


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