Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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DEstruktive Kritik :-(

Arne, Wednesday, 16.07.2008, 22:17 (vor 6463 Tagen) @ Rüdiger

Genau meine Beobachtung. Deshalb bleiben die Gemäßigten, die "Realos" im Gegensatz zu den "Fundis", hier eher weg. Aber warum sollte es sich bei den Maskulisten auch anders entwickeln als bei den Feministinnen? Männer sind halt auch keine besseren Menschen. Deswegen ist es völlig klar, dass sich auch hier radikale Grüppchen herausbilden werden und einige versuchen, das maskulistische Gegenstück zu einer Andrea Dworkin darzustellen. Vielleicht ist die Gefahr hier sogar größer, weil sich einige denken: "Okay, die Femis haben´s überzogen bis an den Rand des Irrsinns, und sie haben ihre Vorstellungen durchgesetzt. Wenn wir genauso überdrehen, schaffen wir´s vielleicht auch?" Ich halte diese Strategie für fatal.
Viele von diesen Radikalen haben über Jahre hinweg null männerpolitisch Arbeit geleistet, außer herumzustänkern - aber das können sie gut. Momentan denken sie offenbar, wenn sie nur immer schriller werden und die Leute, DIE ernsthafte politische Arbeit leisten, nur heftig genug angehen, könnten sie ihre politischen Ziele durchsetzen. Gut, also ignoriert man sie. Dann stänkern sie nur noch mehr, werden immer schriller, können das meinetwegen auch ein Jahr lang durchhalten, aber das ändert überhaupt nichts. Außer in ihrem eigenen Lager erhalten sie nur negative Aufmerksamkeit, und die eigenen Leute SIND schon überzeugt. Ignoriert man sie halt weiter, und das war´s. Wer persönliche Attacken reitet, muss natürlich immer auch damit rechnen, dass der Angegriffene kontra gibt. Aber du hast schon Recht: Stellvertretend für DIE Männerbewegung stehen ihre radikalen Ränder sicher nicht, auch wenn ihre Protagonisten sich gerne so inszenieren.

Gruss,
Arne


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