Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?

carlos, Thursday, 10.02.2005, 17:33 (vor 7664 Tagen) @ Melanie Sophia

Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:

Servus, SchnuckI!

„Nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder. Ich hoffe diesmal nicht zu sehr anzuecken. Mir ist natürlich schon klar, dass Emanzipation hier eher kritisch betrachtet wird ;-)“

Nein, du eckst nicht an. Im Ernst nicht. Bei dir ist’s wie halt bei gewöhnlichen Säufern: Eure Abstinenz nimmt euch gewiß keiner krumm...

„Das Problem an der Thematik ist, dass es keine himmelschreienden Ungerechtigkeiten mehr gibt, aber dennoch die kleinen subtilen gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Männer und Frauen, die sich summieren.“

„Himmelschreiend“... auweia, auch das noch, liebe Melanie Sophia... und „subtil summieren“ tun sie sich auch noch...

*Da las ich letztens in unserer Stadtzeitung, dass Armut weiblich ist. Das Problem ist alt und bekannt, und dennoch eine Statistik des hiesigen Sozialamtes wurde veröffentlicht, wieviele Frauen (Alleinerziehende, die vergeblich auf den Unterhalt ihres Ex warten) im Gegensatz zu den Männer am Existenzminimum entlang leben. Sind wir Frauen fauler als die Männer, mal ganz platt und polemisch gefragt? Nein, sicher nicht. Für die Gründe sollte sich schon die ganze Gesellschaft interessieren, vorallem weil das Geld vom Sozialamt aus unser aller Geldbeutel geht. Aber vor allem wir Frauen selbst sollten uns mit dem Thema beschäftigen. Das hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit Nachdenklichkeit und Verbesserungswille, um ein "weibliches" Problem zu mindern.“

So so... da hast du was gelesen... erschütternd, erschütternd... Noch erschütternder jedoch, daß du jeden Unsinn glaubst, den du so liest... „Ganz platt und polemisch“ geantwortet: Ja, ihr seid zu faul... lololol... Die Sozialamtsknete kommt zudem in erster Linie von den arbeitenden, männlichen Zahleseln, und eben nicht von euch faulen Frauen, ist doch logisch: Quod erat demonstrandum, meine Liebes... Nur ist das ja auch bei Hempels nebenan so: Er schafft die Kohle ran, und sie gibt sie wieder aus. Dann benörgelt sie ihn, daß ebendie Kohle nie reicht und er für sie nie Zeit hätte... Völlig richtig, mein Muckerl: Ihr solltet euch endlich mal klarmachen, woher die Kohle und euer dämliches Geschwätz von eueren „weiblichen Probleme“ eigentlich kommen...

„Um sein finanzielles Schäfchen im Trocknen zu wissen, macht es keinen Sinn sich als Frau über Ungerechtigkeiten zu beklagen, sondern sie muss grundsätzlich von Klein auf an einen ausgeprägteren Sinn für Geld und Finanzen entwickeln, als es die bisherigen Frauengenerationen taten. Gleich eine statistische Feststellung hinterher: männliche Existenzgründer verfügen über mehr Eigenkapital als weibliche. Ist Geschäftstüchtigkeit Männersache? Das glaube ich auch nicht.
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wieg gesagt, Armut ist ein weibliches Problem, aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression). Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid). Diese Problem gilt es zu lösen.“

Das hat auch die geschaßte Carly Fiorina irrgeglaubt, und nicht wenige dumme Männer haben ihr vor fünf Jahren mit Hewlett and Packard einen nur ein paar Milliarden Dollar schweren Laden überantwortet. Ihr Frauen könnt nicht logisch denken und nicht rechnen... ich sag’s ja, meine stehende Rede... lolol... Wie soll das im großen Stil funktionieren, wenn’s im Kleinen bei besagten Hempels schon nicht funktioniert... das mußt du doch einsehen, mein Schatz! Und, ach ja... wie „lösen wir das weibliche Problem mit Suizid und Selbstaggression“? Hm... Entweder gar nicht... oder ich kaufe dir einen schönen dicken Strick aus organisch-biologischem Hanfanbau. Damit kannst du dann dein „Problem lösen“ und uns hier nicht auf die Nüsse gehen... lolol...

„Meiner Ansicht nach kann in den meisten Bereichen nichts mehr durch eine Emanzipationsbewegung verbessert werden, sondern höchstens durch die persönliche Einstellung der Jeweiligen selbst, die zu ihrer Lebenssituation und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft Stellung beziehen. In einigen anderen kann die Feminismusbewegung uns der Gleichstellung näherbringen. Uns Frauen stehen sehr unterschiedliche Wege in vielen Lebensbereichen frei, auch wenn sie manchmal holprig sind.“

Papperlapapperlapapp... mein Schönes... Nun ja, so einige weibliche „Bewegungen“, besonders die rhythmischen, könnten, wenn sie schön und sexy ausgeführt werden, schon auch mir gefallen und entsprechende „Gegenbewegungen“ bewirken... ach Süße...
Küߒ die Hand...
carlos
Melanie Sophia


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