Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Angst vor der Angst?

blendlampe, Friday, 04.02.2005, 13:00 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Beatrix am 03. Februar 2005 23:55:31:

Ich frage mich, warum es Männern dermaßen zusetzt, wenn man ihnen unterstellt, sie könnten vor irgendetwas Angst haben. Passt das sooo schlecht zur gängigen Männerrolle?

Du kannst unterstellen was du willst. Wem sollte das zusetzen? Mir persönlich setzt anderes zu. Zum Beispiel ein Familienrichter, der es nach neun Monaten Wartezeit zur mündlichen Verhandlung nicht geschafft hat, endlich eine Umgangsregelung zu beschliessen. Oder die absichtliche wirtschaftliche Vernichtung meiner Existenz durch unbezahlbare, aber rücksichtslos vollstreckte Unterhaltsforderungen.

Ein erheblicher Teil meiner Zeit und Energie geht dafür drauf, Zugang zu meinem Kind zu bekommen, es wenigstens ein paar Stunden lang miterziehen zu dürfen. Den meisten anderen Trennungsvätern geht es nicht besser. Und du fragst allen Ernstes, wovor wir "Angst hätten, uns an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung zu beteiligen?" Wovor hast du eigentlich Angst? Offenbar vor der Wahrheit, die du nicht erkennen willst und deshalb einkapselst?

Ist übrigens niemandem aufgefallen, dass keine einzige eurer Antworten auf die GESELLSCHAFTLICHE Nichtbeteiligung an der Kindererziehung eingegangen ist?

Vom eigenen Kind mit Gewalt entsorgt und anschliessend Erzieher im Kindergarten werden?


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