Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 11:55 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

Hi Jörg.

Leider muss ich dir sagen, daß du aus der Theorie heraus sprichst. Deine Annahmen sind nicht realitätsbezogen. Ich gebe ein einziges Beispiel aus mein Privatleben, das sich aber beliebig oft so oder leicht verändert verallgemeinern lässt:

Als mein Kind zur Welt kamm, hat meine Ex sofort zwei Sachen getan: 1. Sich das Kind angekrallt und NIEMANDEM ran gelassen. 2. Mich an Stelle Nummer 10 der Wichtigkeitsskala katapultiert.

Beides resultiert allein aus feministischen Männerhass. Sie hatte damals auch nicht viel mehr Ahnung als ich, was Kinderbetreuung angeht, war ihr aber vollkommen egal. Das, was ich vorschlug, war erstmal abzulehnen, nur deshalb, weil es von mir kam.

Das ist die Realität. Der Feminismus und die ganzzeitliche Propaganda gegen Männer haben das gesellschaftliche Gefühl entwickelt, daß Männer zu nichts taugen. Dann wird aber im gleichen Atemzug buchstäblich ALLES von ihnen verlangt. Vom Taugenichtse alles verlangen ist schon mal mehr als absurd. Fangen Männer an, trotz der Geringschätzung, alles zu geben, werden sie bei jede Gelegenheit blockiert und kontrolliert, und meistens abgelehnt. So kann sich aber niemand entwickeln und besser werden (wenn dies das Ziel wäre).

Und nun eine Frage an dich: Wenn du für mich kochen würdest, und ich dich permanent wegen deines angeblich nicht vorhandenen Kochkunstes nieder machen würde, würdest du dann weiter kochen? Und solltest du anfänglich noch tun, würdest du es länger aushalten und weiterkochen? Wohl kaum.

Sag mir nicht ja, das würde ich dir nämlich nicht glauben.

Ich weiss ganz genau, was ich meinem Kind geben will, soll und kann. Das ist etwas anderes, als das was meine Ex dem Kind gibt, was durchaus auch wertvoll ist. Genau da aber kommt der Femismus und teilt die Welt in Gut und Böse. Dieses Schema hat aber leider noch nie funktioniert, und die Schäden waren um so größer, um so umfangreichen Gruppen in der Kategorien hineingesteckt würden.

Der Ausmass der durch Feminismus verursachte gesellschaftliche Katastrophe ist lange nicht vorzustellen. Wir sind nur am Anfang.

Schönen Gruß
Nikos


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