Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Eine kleine Anmerkung zur Ethik von Pflichttests.

Gast316, Saturday, 18.12.2004, 20:36 (vor 7718 Tagen) @ Andreas (d.a.)

Als Antwort auf: Re: Eine kleine Anmerkung zur Ethik von Pflichttests. von Andreas (d.a.) am 18. Dezember 2004 14:59:14:

Ein genereller Vaterschaftstest ist aber gar nicht erforderlich wenn der Mann jederzeit, ohne Angabe von Gründen, so einen Test fordern kann. Das Vertrauen ist eh schon kaputt wenn ein Mann auf die Idee kommt das er nicht der Vater ist.
Genau das mein ich doch auch.
Gruß, Andreas

Aber was ist mit den Männern die einfach zu naiv sind, und einfach nicht glauben können daß sie ausgetrickst und betrogen werden oder die zu wenig Eigeninitiative haben um einen Test zu machen? Es gibt Schaafmänner die 15 Jahre in eine Firma trotten und Unterhalt zahlen einfach weil sie es nie fertiggebracht haben einen Test zu machen. Auch DIESE Männer sollten wir aus Soldarität dadurch schützen daß einfach generell ein Test gemacht wird.
Ich denke daß dieser Test keinesfalls als Mißtrauensbeweis gesehen werden sollte. Er ist aufgrund galoppierender Unmoral, heutzutage einfach nötig. Genauso wie Schutzimpfungen. (Sollten sich die Zeiten bessern, könnte man ihn ja dann, zuerst probehalber, und später ggf. wieder ganz abschaffen...)
Mit der Zeit gewöhnen sich alle daran und es ist etwas Normales.
Um zu beweisen das man großes oder unbegrenztes Vertrauen in den Anderen hat gibt es sicherlich noch mehr als genug an Möglichkeiten auf dem weiteren Lebensweg.
Wenn erst mal klar ist daß IMMER ein Test gemacht werden wird, sinkt die Zahl der versuchten Kindsunterschiebungungen sicher unter 1/1000stel.
Und das ist es doch wert, oder?


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