Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Eine kleine Anmerkung zur Ethik von Pflichttests.

Nikos, Saturday, 18.12.2004, 17:12 (vor 7719 Tagen) @ Andreas (d.a.)

Als Antwort auf: Re: Eine kleine Anmerkung zur Ethik von Pflichttests. von Andreas (d.a.) am 18. Dezember 2004 14:36:41:

Na ja, ich weiss nicht, wie Vertrauen zerstört werden kann, wenn die Frau nicht fremd gegangen ist. Ein Test weist doch gerade nach, daß sie eben nicht fremd war, also ein vertrauensfördernder Verhalten.

Ist doch super, dann lachen alle vertraunsvoll miteinander und witzeln "das hätten wir auch so sagen können".

Kann man das auch im umgekehrten Fall behaupten?

Wovon Angst haben, wenn man, wenigstens bewusst, nicht unethisches oder unmenschliches getan hat?

Datenschutz ist heilig, sicher, doch er nutzt vorallem den Menschen, die sowieso unethisch handeln wollen, weil es nämlich immer Lücken gibt (zb Test-Tourismus). Wie fast alle Gesetze. Wer nämlich Gesetze braucht, um nicht den Partner zu betrügen, hat erst gar keinen festen Partner verdient (wen man dabei vom Verdienst reden kann).

Vergleichbar ist der mikrige Zaun ums Haus, der Gerade mal Zecken den Zutritt versperrt. Alle übliche Einbrecher, die wirklich schlimmes wollen, kommen schon rein. Lediglich bei Aktionen wie Umzug oder Grillfest wird der Zaun benutzt, und zwar nur noch als Störfaktor.

Nikos
(findet daß zu viel Gesetze die Aufrichtigkeit der Menschen untergraben)


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