Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert!

MeckMax, Thursday, 09.12.2004, 01:20 (vor 7728 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert! von XRay am 08. Dezember 2004 20:47:00:

....zudem......:

Stellt man mal zwei Lebensweisen des "Nachher" gegeneinander, dann fällt folgendes auf:

1.) Frau heiratet Second-Hand-Mann mit Unterhaltspflicht (zwei Kiddys).

Hier muss auch Frau mitarbeiten, um diese Familie über Wasser zu halten.
Das Einkommen des geheirateten U-Sklaven ist nach Abzug der Alimente "unter ferner liefen" und bleibt es....Sozialhilfestatus....

2.) Mann heiratet Frau mit zwei alimentierten Kindern.

Hier ist meistens Friede-Freude-Eierkuchen im Gegensatz zum obigen Fall.
Denn das Einkommen des Mannes (StKl.3) + KiGe + Alimente + 400 € Job der Frau gibt im wesentlichen mehr her, als Fall 1.)

Kinder sind und bleiben begehrte Objekte WEGEN der Alimentierung.

Das eben nicht jede Frau eine First-Hand-Mann abbekommen kann, ist etwas anderes. Das aber Meinungsverschiedenheiten, oder Beziehungs-& Ehefrust wegen dem Geld die Entscheidung zur Trennung leichter machen, ohne in die Tiefe gehen zu müssen, ist teutonische Gewohnheit geworden.
Seit dem Zerüttungsprinzip ist die Scheidungskurve steil nach oben gegangen.
Es wird wahrgenommen, das es so ist. Es wird jedoch ausgeklammert, WARUM es so ist.
Denn diese Frage wahrheitsgemäss zu beantworten,müsste ein Umdenken im Staate einleiten. Jedoch genau das Gegenteil wird in die Praxis umgesetzt.
Die Finanznot des Staates dient dabei als Hintergrund, um derartige Lasten, wie Unterhalt abzuschieben.
Die aktuelle politische Disskusion um Kuckuckskinder zeigt dies mehr als deutlich.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,331166,00.html

Der Staat und seine Vasallen beschliessen zwar die Richtlienen, jedoch daran halten sollen sich die anderen. Diese anderen werden dann mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln drakonisch verfolgt, sollten sie sich weigern.
In den letzten zehn Jahren wurde zwar der Unterhalt für Kinder um bis zu 100% erhöht ( eingerechnet die 135% Regelung beim Kindergeld), jedoch der Selbstbehalt weiter geschmälert. Es waren 1995 noch 1500 DM (766,94 €), die ein in Arbeit befindlicher als Selbstbehalt zur Verfügung hatte. Heute sind es 840 Euro, oder eben 1643 DM.
Wenn das kein Zugpferd ist, wenn Frau den Schuldigen selbst bestimmen kann und auch noch dafür belohnt wird....?
Dem gegenüber die Alimente zu verrechenen ist simpel:
Der Unterhalt stieg bei zwei vorhandenen Kindern (0-6 Jahre) von damals 132,94 € je Kind (nach Abzug des anteiligen Kindergeldes) auf heute 199 € (bei 100%).
Um das Kindergeld angerechnet zu bekommen, muss der volle Satz in Höhe von 269 € gezahlt werden (DDT2003).
Allein die Erhöhung innerhalb des gleichen Zeitraums beträgt also im ersten Fall 66,06 € (= 49,69%) ohne anteiliges Kindergeld und 136,06 € (= 102,35%) unter Anrechnung desselben.
Somit ist jede Preissteigerung und Lohnerhöhung beinahe voll in den Unterhalt gegangen. Der Selbstbehalt wurde aber auf den Stand von vor zehn Jahren faktisch eingefroren.
"Die Teurungsrate war ja nicht so gewaltig, als das es hier einer Anpassung bedurft hätte", wie unserer Amtsstuben-Fremdweltler postulierten.
Statt dessen leiber den Bonus "Teurungsrate" auf die Bezüge der Polis anrechnen und nen ordentlichen Finanzschub mitnehmen.
Man könnte jetzt beinahe weibliche Normalität da hinein interpretieren, wenn dort oben NUR Frauen sitzen würden..........

MeckMax


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