Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert!

XRay, Wednesday, 08.12.2004, 22:47 (vor 7728 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert! von Jörg Rupp am 08. Dezember 2004 18:04:15:

Überhaupt verstehe ich schon die Logik des ersten Absatzes nicht. Plakativ formuliert: Eine Krankenschwester heiratet einen Arzt oder eine Sekretärin einen Manager und lässt sich dann reich scheiden. Selbst wenn es ihr nach der Scheidung schlechter geht als während der Ehe, hat sie doch einen ganz schönen Schnitt gemacht. Noch fetter läuft es offenbar, wenn sie, wie der SPIEGEL schreibt, einen sogenannten Aufstockungsunterhalt erhält, "der ihr unter Umständen noch nach Jahrzehnten denselben Lebensstandard wie in den Ehejahren garantiert".
Vielleicht solltest du Dich noch ein paar Jahre lang mit dieser Problematik beschäftigen, um sie zu verstehen. Ein Tipp: EU ist eine sehr elitäre Problematik und wenn schon überwiegend kein KU bezahlt werden kann ist es wohl logisch, dass der EU noch weniger bezahlt werden kann, insofern tatsächlich Frauen nach der Scheidung den schlechteren finanziellen Schnitt machen - weil es für sie keinen Selbstbehalt gibt.
Jörg

Arne

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na.. dann reduziert sich die Geschichte letztlich auf die Frage,
wer Erwerbsarbeit leistete und wer die Kinder abkriegt, oder?

Mal angenommen Frauen würden die Kinder nicht für sich beanspruchen,
(warum tun sie es eigentlich, wenn sie dadurch ach so schlecht dastehen)
und stattdessen erwerbstätig würden, würde sich das Problem dann umkehren?
Vielleicht ist es aber auch bequemer die Kinder und damit auch die Rolle der allseits bedauerten Alleinerziehenden zu beanspruchen?


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