Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Arne Hoffmann, Friday, 02.04.2004, 02:23 (vor 7980 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Eugen Prinz am 01. April 2004 22:37:45:

Die Hauptzensoren sind die Männer selbst. Sie kaufen "sowas" nicht. Wer mir nicht glaubt, fragt Arne. Man müsste den Männern im Prinzip jedes einzelne Exemplar hinterhertragen.

Das ist zumindest die Info, die ich von einem Rowohlt-Cheflektor erhalten habe. Die Reihe "rororo Mann" (mit einigen auch für die Männerbewegung reizvollen Titeln) beispielsweise musste eingestellt werden, weil sich zu wenig Leser fanden. WENN diese Bücher gekauft wurden, dann vornehmlich von Frauen, die wissen wollten, wie Männer ticken.

Heute hat Rowohlt vor allem Men´s-Health-Bücher im Programm, die mit einer politisch-sozialen Männerbewegung bekanntlich wenig zu tun haben, sondern mehr eine Art "Brigitte" für Männer darstellen.

Arne


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