Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Eugen Prinz, Friday, 02.04.2004, 01:37 (vor 7980 Tagen) @ Thomas

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Thomas am 01. April 2004 14:15:47:

Will hier irgendjemand, dass diese Bücher nicht gelesen werden?
MfG
Thomas

Hallo Thomas,

Es gibt keine Zensur für Männerbücher durch Verlage oder Buchhandel!

Ich habe für mein Buch sehr schnell zwei Angebote von Verlagen gehabt (neben 78 Absagen), was völlig normal ist. Wenn es am Schluss doch beim "noch nicht ganz weltberühmten Maus-Verlag" gelandet ist, so hatte das rein kaufmännische Gründe.

Die Hauptzensoren sind die Männer selbst. Sie kaufen "sowas" nicht. Wer mir nicht glaubt, fragt Arne. Man müsste den Männern im Prinzip jedes einzelne Exemplar hinterhertragen.

Hier in den Foren wird der Eindruck erweckt, es gäbe ein (zahlenmäßig) bedeutsames Interesse an Männerbüchern. Das scheint mir eine wahnhafte Realitätsverkennung. Wer das Gegenteil behauptet, lügt sich was in die Tasche. Man könnte auch optimistischer formulieren: Männer hatten bislang besseres zu tun, als in den Büchern nachzulesen, wie toll sie sind.

Eine Art Zensur scheint es aber doch zu geben: Man werfe einen Blick auf die Literaturliste dieses Forums. Es geht mir gewiss am Arsch vorbei, aber es kommt mir doch so vor, als habe der FM aus kleinlichen Gründen ein wichtiges Werk der maskulistischen Literatur unterschlagen ;-)

Soviel zur "Zensur" maskulistischer Bücher.

Eugen Prinz
Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus


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