Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Selbstverlag

Ferdi, Thursday, 01.04.2004, 18:55 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Emmalein am 01. April 2004 15:33:21:


Hi anonymes Emmalein,

ich glaube nicht, dass Friedenberger damit ein Geschäft machen wollte, ich glaube eher, dass er die Männer dieses Landes aufklären und wachrütteln will, weil er als Insider die ganze Entwicklung der Perversion des Rechtsstaates mitbekommen hatte und dann eines Tages angewidert die Schnauze voll hatte. Er schreibt in seinem Prolog:

"Wenn Sie, sehr geehrte Leser, ohne die eindimensional-egoistische Sicht kompromissloser Feministinnen die einzelnen Abschnitte des Buches durchgehen, werden Sie nachvollziehen, in welcher Weise es "Frau" in wichtigen Feldern ermöglicht wurde, weitgehend zu tun und zu lassenwas sie will. Nur so kann ja auch ein hoher Grad an "Selbstverwirklichung" erreicht werden - wobei es kaum eine Rolle zu spielen hat, ob dies etwa zu Lasten von Kindern, von Männern erst garnicht zu reden, geht. Was alleine zählt, ist das Frauen-Ego. Emanzipation wird von männerfeindlichen Radikal-Feministinnen gleichgesetzt mit zügelloser Freiheit und purem Egoismus, notwendige Selbstdisziplin wird mit einem Machtanspruch des Mannes verwechselt. Was über angebliche Männermacht hierzulande verzapft wird, hört sich vielfach an, als befänden wir uns in Afghanistan oder in anderen Weltgegenden, in denen Frauen noch unterdrückt werden - und soll darüber hinwegtäuschen, wie sehr sich in Wahrheit die Machtbalance in unseren Breiten längst zugunsten der Frauen verschoben hat. Auf der Tagesordnung des Feminats steht die ständige Selbstüberhöhung, das Sichselbsternennen zur besseren Menschheitshälfte."

So sieht´s wirklich aus!

Gruss,
Ferdi


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