Re: Prävention mit Frauenpower - LOL
Als Antwort auf: Re: Prävention mit Frauenpower - LOL von Emmalein am 25. März 2004 10:58:04:
Hallo Emmalein!
"Mir geht es immer nur um die Ehepartner, die auch Kinder betreuen und dadurch schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und Verdienstausfall haben. Denn in den Stunden, in denen die Kinder betreut werden, kann nicht gleichzeitig gearbeitet werden."
Man kann natürlich behaupten, daß Kinder 24 Stunden am Tag betreut werden müßten. Auf dieser Grundlage kann man es sich dann sehr bequem einrichten und hat immer ein Argument, wenn irgendwoher Kritik kommt.
Kinder benötigen aber nur in der allerersten Zeit nach der Geburt soviel Aufmerksamkeit. Später ist es sogar sinnvoller, sie daran zu gewöhnen, möglichst bald möglichst viele Dinge allein zu erledigen. Nur so werden sie nämlich selbstständig und kommen später in ihrem Leben gut zurecht.
Wenn eine Frau wie diese von mir in einem früheren Beitrag erwähnte indische Mutter sich hinter ihrem Kind vor dem lästigen Berufsalltag versteckt und dann soweit geht, diesem Kind noch im Alter von 8 Jahren den Hintern abzuwischen, nur um weiterhin ein Alibi für das Hausfrauenleben zu haben, dann schadet das letztendlich auch dem Kind. Dieses Mädchen wird auch später als Frau immer noch unselbstständig sein. Der Mann, der die mal heiratet, tut mir jetzt schon leid. Schuld daran ist aber letztendlich nur ihre Mutter, die sie jetzt eben so zur Unselbstständigkeit erzieht.
Es gibt eben auch für Aufmerksamkeit durchaus eine Überdosis. Wenn man Kinder zur Selbstständigkeit erzieht, dann verstehen sie auch, wenn die Eltern eben nicht immer Zeit für sie haben. Ich kenne genügend Menschen, deren Eltern immer auf Vollzeit gearbeitet haben und denen das in keiner Weise geschadet hat, ganz im Gegenteil.
"Und viele Chefs stellen Menschen mit Kindern lieber nicht ein."
Ja, aber das sind meist Chefs von kleinen oder mittleren Unternehmen. In größeren Unternehmen ist so etwas eigentlich unüblich.
"Und Teilzeitarbeitsplätze sind leider rar."
Das seh ich nicht so. Ich kenne viele Frauen, die auf Teilzeit arbeiten. Gerade in Bereichen, wo überwiegend Frauen arbeiten, gibt es relativ viele Teilzeitstellen. Klar - manchmal ist das von Unternehmen nicht gern gesehen, weil Teilzeitkräfte nun einmal nicht dieselbe Leistung bringen können. Aber in der momentanen Situation sind viele Unternehmen doch ganz froh über Teilzeitkräfte, weil die ja auch weniger kosten und weil man häufig mangels Aufträgen gar nicht mehr soviel Arbeit hat.
"Nein, natürlich nicht. Aber die meisten Partner, die Kinder betreuen, sind nicht wie Marc Dutroux, sondern geben sich bei der Betreuung der Kinder grösste Mühe."
Sicher ist Dutroux eine Ausnahme, aber ich sehe es nicht so, daß sich viele Eltern heute noch größte Mühe bei der Erziehung ihrer Kinder geben. Dafür fällt mir auch gerade ein Beispiel ein: Meine Partnerin war in unserer Wohnung und hörte auf einmal, wie es hinten im Arbeitszimmer laut knallte. Sie ging hin, und dann sah sie, wie ein Gummiball dort gegen die Fensterscheibe prallte, und wieder gab es dabei einen lauten Knall. Hinten auf dem Rasen spielte der Sohn unserer Nachbarn ein Spiel, daß er "Fensterschießen" nennt. Er schießt dann ganz bewußt mit seinem Gummiball auf die Fensterscheiben. Da der Ball klein und leicht ist, halten die Scheiben das aus. Was ist aber, wenn sein Vater ihm mal einen großen, schweren Lederball kauft, und wenn er groß genug ist, um den mit Schmackes gegen die Scheiben zu donnern? Dann geht der Ball da nämlich durch. Außerdem hatte es vorher geregnet, der Ball war deshalb schmutzig und hinterließ deutlich sichtbare Abdrücke auf der Scheibe. Das kommt besonders gut, wenn man die Scheiben gerade frisch geputzt hat.
Als er meine Partnerin am Fenster sah, lief er weg. Sie ging dann nach nebenan und klingelte dort. Die Nachbarin öffnete und meine Partnerin sagte ihr, daß sie doch bitte ihrem Sohn beibringen soll, nicht mehr mit dem Ball auf Fensterscheiben zu schießen. Die Nachbarin guckte dumm, sagte dann "man kann sich auch anstellen" und knallte meiner Partnerin die Tür vor der Nase zu.
Sie rief dann den Vermieter an. Der fand das gar nicht komisch und sagte, daß er gleich bei der Nachbarin anrufen wird. Später rief er meine Partnerin dann nochmal an. Er sagte: "Wissen Sie, was die zu mir gesagt hat? Das wäre kein Problem, weil ihr Sohn doch gut versichert wäre."
Genau das ist nämlich heute ein großes Problem. Früher war es so, daß Eltern für Schäden, die ihre Kinder anrichteten, zahlen mußten. Deshalb achteten sie dann auch darauf, daß die Kinder möglichst keinen Schaden anrichteten. Heute hat fast jeder eine Haftpflichtversicherung, und da halten viele Eltern den Aufwand, ständig darauf achten zu müssen, was ihre Kinder tun, nicht mehr für nötig.
Wenn sie dann irgendwo eine Scheibe einschlagen oder ein Auto zerkratzen, zahlt's ja die Versicherung. Solange es nicht die eigene Scheibe und das eigene Auto ist, macht das ja nichts. Übersehen wird dabei gern, daß die Kinder es ja oft gar nicht zugeben, wenn sie etwas angestellt haben. Und wenn man sie nicht auf frischer Tat erwischt und auch sonst keine Zeugen auftreiben kann, dann bleibt man auf dem Schaden sitzen. Der Sohn dieser Nachbarin hat auch mal ein parkendes Auto einer Frau aus unserem Haus beschädigt. Die Frau hatte das zwar nicht direkt gesehen, aber weil sie gesehen hat, daß er dort gespielt hat, hatte sie ihn sofort in Verdacht. Sie hat sich bei seiner Mutter beschwert, sie sind dann zu dritt zu ihrem Auto gegangen, und seine Mutter fragte ihn, ob er das Auto beschädigt hat. Er behauptete, er wäre es nicht gewesen. Das ging ewig so hin und her, bis er es endlich zugegeben hat.
Die Kinder lernen ja heute kein Verantwortungsbewußtsein mehr. Den Eltern ist meist sowieso alles egal. Die sind froh, wenn sie ihre Ruhe haben, und zwar auch dann, wenn sie den ganzen Tag über zu Hause sitzen. Für die Erziehung gibt's ja Lehrer, wenn das Kind irgendwo Schaden anrichtet, zahlt die Versicherung, und wenn man keine Versicherung hat, dann weigert man sich einfach, den Schaden zu bezahlen und bekommt damit vor Gericht meist sogar noch recht. Und wieder einmal sehen die Kinder dann, daß es sich lohnt, sich vor Verantwortung für das eigene Handeln zu drücken.
Wenn meine Partnerin früher in ihrer Kindheit mit ihrer Mutter auf einem Gehweg ging, mußte sie immer neben ihrer Mutter bleiben. Wenn sie herumlief oder sogar auf die Straße rannte, schimpfte ihre Mutter sofort mit ihr und bestand dann immer darauf, daß sie neben ihr bleibt.
Heute sieht das ganz anders aus. Heute laufen die Kinder auf der Straße herum, und die Eltern kümmern sich gar nicht darum. Manchmal sieht man Erwachsene mit Kindern über eine Straße gehen, ohne nach links und nach rechts zu sehen. Meine Partnerin hat sogar mal erlebt, daß ein Kind in so einer Situation stehen bleiben wollte, weil dort Autos kamen, die Mutter zerrte es aber mit auf die Straße und sagte dazu "komm, die Autos haben Bremsen". Bei uns im Wohnviertel spielen im Sommer ständig Kinder mitten auf der Straße. Die stellen da einfach Baseballkörbe und kleine Hockeytore auf die Straße. Nur ein paar Meter daneben ist ein breiter Fußgänger- und Radweg. Da könnten sie gefahrlos spielen - aber das ist ja zu langweilig. Die Eltern stört das nicht. Vor ein paar Jahren flitzte mal ein ca. 4jähriger mit einem kleinen Kinder-Motorrad mit etwa 50 km/h vor unserem Haus über die Straße. Wahrscheinlich hatte Papa der Basteltrieb gepackt, und er hat das 5-km/h-Motorrad des Juniors etwas frisiert. Und dann läßt er den Jungen damit auf eine öffentliche Straße, ohne Kenntnis irgendwelcher Verkehrsregeln und obwohl so ein kleines Motorrad mit einem kleinen Kind drauf auf der Straße kaum zu sehen ist. Ich verstehe nicht, wie man so verantwortungslos sein kann.
Wenn die Eltern so drauf sind, dann ist es sogar besser, wenn das Kind möglichst wenig Kontakt mit ihnen hat.
"Ein Mensch der 24 Stunden am Tag arbeitet, hat keine Zeit, sich ausreichend um ein Kind zu kümmern, selbst, wenn er das gern möchte."
Es gibt aber keinen Menschen, der 24 Stunden am Tag arbeitet!
"Ein Mensch, der weniger arbeitet und zugunsten des Kindes zurücksteckt, schon. Quantitative Betreuung ist zu einem gewissen Grad auch wichtig. Ganz ohne Quantität geht es auch nicht!"
Jemand, der auf Vollzeit arbeitet, kann aber durchaus auch auf die nötige Quantität kommen. Man kann auch am Wochenende etwas mit den Kindern unternehmen. Ich denke, es ist sogar besser, wenn die Kinder so das reale Berufsleben auch schon kennenlernen.
"Darauf, dass ein Mensch sich falsch verhält, kann man nicht schliessen, dass es alle tun."
Ich sehe sowas aber in meinem Umfeld so oft. Ich frage mich häufig, wieso manche Leute überhaupt Kinder in die Welt setzen, wenn sie dann doch keine Lust haben, sich mit ihnen abzugeben.
"Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Noch müssen, selbst jetzt, wo es doch schon sehr viel weniger Kinder gibt als in den 1960ern, Eltern ihre Kinder schon bei der Geburt beim Kindergarten anmelden, damit sie überhaupt einen Platz kriegen. Viele gehen nur von 9 bis 12. Such Du mal einen Job, wo Du nur so wenige Stunden arbeiten musst!"
Soweit ist der Weg gar nicht mehr. In Zukunft könnte sich das Problem durch die sinkende Zahl der Kinder von selbst erledigen. In manchen Gegenden ist der Punkt schon erreicht, an dem es weniger Kinder als Kindergartenplätze gibt, oder aber es ist absehbar, daß er in wenigen Jahren erreicht sein wird.
"Der Unterhalt richtet sich nach dem Verdienst des Mannes. Das bedeutet, KInder von armen Eltern bekommen weniger als die von Reichen. Aber anders ist es nicht praktikabel. Männern muss doch wenigstens noch der Selbstbehalt bleiben dürfen, oder? Die müssen doch auch weiterleben!"
Ja, sicher. Es gibt ja auch Männer, die einfach nicht genügend Geld haben, um die Unterhaltszahlungen in voller Höhe leisten zu können. Die gibt es auch schon mit der jetzigen Rechtslage. Ich fordere ja auch keineswegs, daß für jedes Kind so viel gezahlt werden sollte wie jetzt für das Kind eines Mannes mit sehr hohem Einkommen. Ich finde nur, daß das Einkommen einer unterhaltspflichtigen Person (denn zuweilen kann das ja auch mal eine Frau sein) damit nur insofern etwas zu tun hat, daß man dieser Person eben noch genug Geld zum Leben lassen muß. Die Höhe des Unterhalts sollte sich allgemein nur nach dem tatsächlichen Bedarf richten.
"Nun ja, was ich von geschiedenen Alleinerziehenden, sowohl von Männern als von Frauen da höre, scheint aber oft eher in die andere Richtung zu gehen: Ich hab gezahlt, also meine Pflicht ist erledigt. Kinder bekommen nicht einmal eine Karte oder einen Anruf oder eine E-Mail zum Geburtstag vom anderen Elternteil!"
Das mag sein, aber dann muß man auch die genauen Gründe dafür in Betracht ziehen. Wenn man vom Ex-Partner nur beschimpft wird, hält sich naturgemäß die Neigung nach Kontakt zum Ex-Partner sehr in Grenzen. Dann verzichtet man zwangsläufig eben auch mal auf Kontakt zu den Kindern. Manchmal werden die Kinder auch gegen den Ex-Partner beeinflußt und wollen deshalb keinen Kontakt mehr. Es bringt dann auch nichts, sie dazu zu zwingen. Irgendwann hat man dann auch einen neuen Partner und er oder sie ist dann vielleicht eifersüchtig, wenn man zuviel Kontakt zu den Kindern aus der ersten Ehe und damit zum Ex-Partner hat...
Da kommen eben viele Gründe zusammen, und man kann das nicht immer nur den unterhaltspflichtigen Ex-Partnern ankreiden.
"Ein Geschenk, das nicht von Herzen kommt, sondern nur der steuerlichen oder kindesunterhaltlichen Abzugsfähigkeit dient, also darauf können Kinder auch vielleicht verzichten."
Also, ich denke, wenn Papa eine neue Spielekonsole oder ein Barbie-Haus spendiert, dann interessiert es die meisten Kinder herzlich wenig, aus welchen Gründen er ihnen das geschenkt hat...
"Und ein kleines Geschenk oder wenigstens ein Anruf oder eine Karte ist auch mit dem kleinsten Selbstbehalt noch drin."
Das ist richtig, aber wie schon geschrieben, liegt es nicht immer nur an Gleichgültigkeit, wenn da nichts kommt. Zuweilen gibt es auch Karten und Briefe, die nur leider nie in die Hände des Kindes gelangen...
"Und wenn der nichtbetreuuende Elternteil das Kind nur zu sich nimmt, um Geld zu sparen, dann glaube ich kaum, dass dem Kind der Aufenthalt bei dem nicht betreuuenden Elternteil sehr gefallen wird. Da muss schon eine andere Motivation hinterstecken als die finanzielle, sonst bringt so eine Betreuung nichts."
Na ja, momentan bekommt eine unterhaltspflichtige Person aber keinerlei finanziellen Ausgleich, wenn die Kinder mal zeitweise in seinem oder ihrem Haushalt leben. Die Unterhaltszahlungen sind auch dann in voller Höhe zu leisten, und die tatsächlichen Kosten für den Unterhalt hat man noch zusätzlich aufzubringen. Woher soll da eine finanzielle Motivation kommen?
"Häufig ist nicht regelmässig."
Das ist ja ganz egal. Fakt ist, daß das jetzige Unterhaltsrecht da Lücken hat und eben auch in der Hinsicht unfair ist.
"Tatsächlich ist es doch so, dass viele Arbeitgeber Teilzeitarbeitsplätze oft so auslegen, dass man da drei Tage die Woche Vollzeit arbeitet, drei Tage nicht..."
Alle Teilzeitarbeiter, die ich kenne, arbeiten wirklich nur einen halben Tag.
Außerdem stimmt es einfach nicht, daß Vollzeitarbeit und Kindererziehung sich gegenseitig ausschließen. Es gibt genügend Beispiele für das Gegenteil.
"Männer haben diese Wahlfreiheit auch."
Ja, in der Theorie. Praktisch sieht das aber ganz anders aus. Zwar sagen viele Frauen heute, daß sie es ja ganz toll fänden, wenn ein Mann Hausmann ist - nur der eigene Partner soll dann bitteschön nicht auf die Idee kommen, Hausmann zu werden. Auch Frauen, die selbst auf Vollzeit arbeiten und gar keine Kinder möchten, haben damit ein echtes Problem.
Es geht den Frauen dabei gar nicht so sehr um Geld, glaube ich. Denn gerade Frauen, die selbst viel verdienen, stellen ja auch entsprechend hohe Ansprüche an ihre Partner. Es scheint den Frauen überaus wichtig zu sein, daß ihre Partner ihnen zumindest ebenbürtig sind, und zwar in möglichst vieler Hinsicht. Ein Mann, der beruflich weniger gut dasteht als sie und auch weniger verdient, wird nicht unbedingt direkt wegen seinem niedrigeren Einkommen abgelehnt, sondern viel mehr deshalb, weil er seiner Partnerin dann beruflich eben nicht ebenbürtig ist. Er wird dann nicht mehr als stark und überlegen angesehen. Männer müssen aber nach wie vor stark und überlegen sein.
Außerdem ist es vielen Frauen auch angenehm, wenn sie wissen, daß das Einkommen ihres Partners es ihnen theoretisch jederzeit ermöglicht, aus dem Job auszusteigen. Z.B. für ein Kind, oder einfach nur, um mal etwas anderes zu machen. Selbst wenn sie das gar nicht vorhaben - es ist eben angenehm, diese Option zu haben.
Dann kommt noch dazu, daß Männer, die sich um Haushalt und Kinderbetreuung kümmern, überhaupt meist als Faulenzer und Drückeberger betrachtet werden. Vor einiger Zeit sah ich mal auf RTL II eine Reportage über einen Hausmann. Das Kamera-Team begleitete ihn, als er mit seinem Kind zum Spielplatz ging. Dort saßen zwei Mütter auf einer Bank, und der Reporter fragte sie nach ihrer Meinung zu diesem Hausmann. Die erste Frau sagte dazu erstmal: "Männer können so etwas gar nicht." Auf die Frage des Reporters, was Männer nicht können, sagte sie: "Na, sich um die Kinder kümmern!" Der Reporter fragte, wieso Männer das nicht können sollten. Darauf antwortete sie: "Eine Frau ist dazu geboren. Ein Mann muß arbeiten. Richtig schwere Arbeit machen, und nicht mit den Kindern spielen." Hier mischte sich die zweite Frau ein: "Und man muß ja auch mal sehen, das es nicht gerade die Fleißigsten sind, die zu Hause bei den Kindern bleiben." Worauf die erste Frau zustimmend nickte.
Der Reporter fragte den Hausmann, was er dazu sagt. Er sagte, daß das die üblichen Vorurteile wären, die er und seine Frau immer wieder zu hören bekommen.
Hausarbeit und Kindererziehung wird heute zwar als harte, schwere Arbeit betrachtet - aber nur, wenn sie von einer Frau erledigt wird. Macht ein Mann dasselbe, dann ist er ein Gammler und Faulenzer. Hätte man diese beiden Frauen auf dem Spielplatz danach gefragt, ob sie ihre täglichen Tätigkeiten als anstrengend betrachten, hätten sie bestimmt wortreich versichert, daß ihr Alltag der pure Streß sei. Bei einem Mann ist dasselbe dann aber für dieselben Leute nur Faulenzerei.
Wenn man so etwas immer wieder zu hören bekommt, dann ist das nicht so toll. Und das wirkt auch auf die Partnerin. Solange es in der Beziehung nicht kriselt, mag das funktionieren. Aber sobald es mal eine Krise gibt, wird das umso massiver wieder hochkommen. Dann kriegt der Mann plötzlich sehr wohl vorgeworfen, daß er sich nicht genügend um einen Job bemüht und daß er der Frau die ganze Last des Geldverdienens allein überläßt.
Deshalb ist bei Paaren, wo er Hausmann ist und sie arbeitet, ja auch die Scheidungsquote besonders hoch.
"Stimmt so nicht. Wenn Kinder da sind, braucht man mehr Geld. Wenn man auf ein Gehalt verzichtet, dann auf dessen Gehalt, der weniger verdient. Macht ökonomisch auch Sinn."
Auch bei Paaren, wo beide etwa gleich viel verdienen, bleiben meist die Frauen zu Hause.
"Angeflirtet werden am meisten doch eher Frauen, die jünger sind und weniger Geld verdienen als sie selbst."
Hm, aber wenn man eine Frau gar nicht kennt, weiß man anfangs doch gar nicht genau, ob sie wirklich jünger ist! Und ich kenne viele Männer, die an sehr viel jüngeren Frauen gar nicht interessiert sind. Weil dann einfach die Interessen kaum übereinstimmen. Bei älteren Männern ändert sich das vielleicht, weil die dann langsam Torschlußpanik kriegen und sich durch jüngere Frauen selbst "verjüngen" wollen. Aber Männer im mittleren Alter bevorzugen meist Frauen im selben Altersbereich. Und ich habe auch noch nie davon gehört, daß ein Mann sich von einer Frau, die er interessant fand, erst einmal Personalausweis und den letzten Gehaltsnachweis hat zeigen lassen, um zu prüfen, ob die Frau auch wirklich jünger ist und auch wirklich weniger verdient als er.
"Im Übrigen gibt es Studien, die nachweisen, dass Männer sich mit Frauen, die einen höheren Verdienst oder eine höhere Position erreicht haben als sie selbst, äusserst unwohl als Partnerin fühlen."
Das kann ich mir durchaus vorstellen. Aber liegt das wirklich an den Männern, oder nicht doch auch daran, daß Frauen, die mehr verdienen als ihre Partner, diese zuweilen schon mal fühlen lassen, daß sie sie schon mehr oder weniger für Versager halten?
Und wenn das zuweilen an den Männern liegt: Könnte der Grund dann nicht vielleicht darin liegen, daß Männer nach wie vor dazu erzogen werden, die Ernährerrolle einzunehmen?
"Wenn ein Mensch allerdings ein Kind allein zu versorgen hat, gilt er oder sie als schwer vermittelbar und taucht in der Arbeitslosenstatistik nicht mehr auf. Weist das nicht auf die Kinderunfreundlichkeit unserer Gesellschaft und unserer Betriebe hin?"
Ja, und es weist auch auf das Talent unserer Politiker zum Schönen von Statistiken hin.
"Sind möglicherweise die Klagen von Alleinerziehenden und hauptverantwortlichen Ehepartnern für die Betreuung doch berechtigt?"
Noch ja. Aber ich bin mal gespannt, wie das aussieht, wenn sich diese Situation ändert.
"Die Familie gibt es weiterhin, auch wenn eine Ehe zusammenbricht! Denn es gibt weiter Kinder, die Mutter und Vater brauchen."
Diesen Satz sollte sich so manche Frau zu Herzen nehmen...
"Zwei Drittel der Frauen verzichten auf Eigenunterhalt. Ich bin gar nicht so eine Ausnahme, wie ich hier dargestellt werde. Es gibt eine Menge Mehr von meiner Sorte!"
Das liegt dann aber wohl eher daran, daß es heute angesichts der sinkenden Realeinkommen und des steigenden Risikos von Arbeitslosigkeit für einen Mann immer schwieriger wird, eine Familie allein zu ernähren. Das zwingt viele Frauen dazu, auch auf Vollzeit zu arbeiten, auch wenn ein Kind da ist. Dann kann die Frau nach einer Scheidung natürlich keinen Unterhalt beanspruchen. In vielen Fällen ist es aber wohl auch so, daß eine geschiedene Frau zwar theoretisch Anspruch auf Unterhalt hätte, daß der Ex-Mann aber zu wenig verdient und gerade mal den Kindesunterhalt zahlen kann. Oder vielleicht noch nicht mal den.
"Wetten, dass die Plätze so teuer werden werden, dass die Kosten höher sind als ein durchschnittliches Teilzeitgehalt?"
Das wäre möglich. Ich glaube aber eher, daß man die Kindergartenplätze entsprechend reduzieren und Kindergärten schließen wird. Die Eltern werden dann zwar leichter Plätze kriegen, werden aber dafür weiter fahren müssen als heute.
"Ab jetzt wird Bildung für Kinder nämlich wieder kostenpflichtig!"
Ja, diese Entwicklung macht mir auch Sorgen. Wir bewegen uns momentan wieder in Richtung 19. Jahrhundert, wo nur Menschen mit viel Geld alle Chancen hatten, während die Armen dazu verurteilt waren, ewig arm zu bleiben.
"Den Teilzeitarbeitsplatz, der von acht bis dreizehn Uhr geht, will ich sehen!"
Die Mutter meiner Verlobten hatte so einen. Ihre Tante hatte bis vor kurzem auch so einen. Meine Nachbarin arbeitet ein oder zwei Vormittage pro Woche.
"Irgendeiner scheint es tun zu müssen."
Tja, alles muß von irgendjemandem getan werden. Auch Geld muß irgendjemand verdienen.
"Manchmal hab ich auch den Eindruck, dass MÄnnern solche Kümmerei eher lästig ist."
Das kann durchaus sein. Studien haben aber gezeigt, daß Männer - wenn sie denn nur genügend Kontakt mit den Kindern haben - genau dieselben Emotionen für die Kinder entwickeln wie auch Frauen. Mit Ausnahme des Stillens konnten Männer alles genauso machen wie Frauen, und sie taten es genauso gern oder ungern wie Frauen.
Wenn eine Frau wenig Kontakt zu ihrem Kind hat, dann wird sie auch keine große Zuneigung zu dem Kind entwickeln. Das hat sich in früheren Zeiten, als Kinder reicher Eltern von Ammen, Kindermädchen und Privatlehrern aufgezogen wurden, deutlich gezeigt.
"Ersteres, ich bin nicht für Prostitution gemacht. Für mich ist das eine Form der Prostitution, wenn man nur aus Hoffnung auf Geld mit einem Mann oder einer Frau schläft. Dann lieber staatliche Unterstützung."
Siehst du! So denken eben viele andere Frauen auch.
"Aber am liebsten selbstverdientes Geld, da ist man unabhängiger, zumindest, was das Ausgeben des Geldes angeht."
Auch so denken sicher auch noch andere Frauen, aber eben nicht alle.
"Und wenn eine Frau will, dass ein Mann sich um sein Kind kümmert, kann er auch Terror ausüben."
Wie denn? Er kann sich einfach nur nicht um das Kind kümmern. Das wird der Mutter dann vielleicht für das Kind leid tun, wenn sie sieht, daß das Kind darüber sehr enttäuscht ist, aber ihr selbst schadet das in keiner Weise. Er kann natürlich auch die Zahlung verweigern, aber dann zahlt notfalls das Jugendamt, und der Staat findet dann schon Mittel und Wege, um sich das Geld vom Vater zurück zu holen.
"Die Schlammschlacht um das Kind ist bei Rache- und Schuld-Rosenkriegs-Scheidungen immer das Schlimmste."
Ja, das sehe ich auch so.
"Sozialbetrug gibt es überall. Siehe "Florida-Rolf". Das war ein Mann! Das können also nicht nur Frauen."
Das habe ich auch nie behauptet. Nur können Frauen es eben auch. Und Frauen mit Kindern haben da mehr Möglichkeiten, weil ihnen noch mehr Unterstützung zuteil wird.
"Der für die Mutter für die Betreuungsleistung."
Eigentlich nicht. Der Unterhalt für Ex-Partner wird genaugenommen damit begründet, daß beispielsweise eine Hausfrau keine Möglichkeit hatte, um selbst zu arbeiten und damit dann nach der Scheidung entsprechend schlecht dasteht, also eben ohne Berufserfahrung und womöglich ohne Ausbildung keinen Job findet und sich somit nicht selbst ernähren kann. Deshalb kann sie dann Unterhalt beanspruchen, um weiterhin eine Lebensgrundlage zu haben.
Das mag alles so vor 50 Jahren ja noch sinnvoll gewesen sein. Heute sieht das aber anders aus. Vor 50 Jahren wurde von einer Hausfrau noch erwartet, daß sie Hausarbeit und Kinderbetreuung allein erledigt, und die Haushaltsgeräte waren auch noch nicht ganz so vollkommen wie heute. Noch vor 100 Jahren war Hausarbeit durchaus nicht einfach. Wäsche mußte damals noch per Hand mit Kernseife und Waschbrett gewaschen werden, Kleidung und Möbel konnte man sich nicht ständig neu kaufen, so daß man alles gut pflegen und immer wieder flicken mußte, es gab keine Fertiggerichte, so daß Kochen viel länger dauerte usw.
Heute ist das aber alles viel leichter und einfacher, und so braucht man heute für einen normalen Haushalt durchschnittlich nur noch maximal 2 Stunden Arbeit täglich. Und da wird dann noch erwartet, daß der Mann - auch wenn er auf Vollzeit arbeitet - die Hälfte davon übernimmt. Für Kinderbetreuung gilt dasselbe. Wenn ein Mann das wirklich tut, dann ist seine Frau genaugenommen gar keine Hausfrau mehr, auch wenn sie den ganzen Tag zu Hause ist. Für die Berechnung des Unterhalts für die Ex-Frau spielt das nach einer Scheidung aber dann gar keine Rolle mehr. Da wird dann nicht mehr danach gefragt, ob die Frau wirklich den Haushalt allein versorgen mußte und deshalb wirklich nicht arbeiten konnte. Das alles gilt so auch, wenn ein Paar keine Kinder hat.
Vor einigen Jahren kam mal der Vorschlag auf, beide Partner gesetzlich dazu zu verpflichten, Hausarbeit und Kinderbetreuung gemeinsam zu erledigen. Das war sehr schnell wieder vom Tisch. Weil den Frauen, die das vorgeschlagen hatten, dann nämlich sehr schnell klar wurde, welche Konsequenzen das hätte. Dann hätte es nämlich keine Rechtfertigung mehr für nacheheliche Unterhaltszahlungen für Ex-Partner gegeben. Weil es damit dann nämlich auch offiziell keine Hausfrauen mehr gegeben hätte. Vielleicht hätte man das noch aufrecht erhalten können, wenn ein Paar Kinder hatte und keine Kindergartenplätze, aber sonst nicht mehr. Und deshalb hat man darauf schnell wieder verzichtet. 1 Stunde Arbeit pro Tag wiegt eben doch nicht so viel wie Unterhaltszahlungen nach einer Scheidung, zumal man die 1 Stunde Arbeit ja trotzdem noch vom Partner einfordern kann. Und tatsächlich leisten ja auch Männer sehr wohl diverse Arbeiten im Haushalt, im Garten, am Haus und am Auto. Die werden nur häufig nicht zur Hausarbeit gezählt.
"Vermutlich hätte ich nur knapp gesagt: Wir verstehen uns nicht mehr. Und auf weitere Nachfragen gesagt, frag Deinen Vater. Aber zu mehr Verständnis hätte ich mich nicht durchringen können, nicht unmittelbar danach. Das wäre auch übermenschlich."
Das wäre ja auch völlig okay gewesen. Natürlich kann man in so einem Fall nicht verlangen, daß die Trennung schön geredet wird. Man sollte Kinder da auch nicht belügen, finde ich. Aber es gibt eben auch Fälle, in denen Mütter die Kinder ganz bewußt belügen, um den Vater vor ihnen in schlechtem Licht dastehen zu lassen.
"Es kann auch zu Fehlurteilen kommen ,wenn einer Sache vernünftig nachgegangen wird, z. B., weil bestimmte Beweise nicht bekannt sind, die erst später bekannt werden. Deswegen gibt es bei jedem Urteil ja auch die Mäglichkeit, Berufung gegen ein Urteil einzulegen. Richter sind auch nur Menschen und können Fehler machen."
Da solche Fehler aber verheerende Folgen haben können, ist da doch sehr viel Sorgfalt angebracht.
"Es würde mich stark wundern, wenn es bürgerlichen Frauenorganisationen anders gegangen wäre. Dass die NS-Frauenschaft den Nationalsozialismus gelobt hat, nun ja.. Sagen wir so: Ist für mich kein Argument."
Ja, natürlich wurden diese bürgerlichen Frauenorganisationen vom BDM absorbiert. Aber viele führende Frauen in solchen Organisationen haben sich schon vor 1933 positiv über die Ziele der Nazis geäußert. Weil das Familienbild der Nazis mit dem ihren ziemlich exakt übereinstimmte.
"Sophie Scholl hat RAD abgeleistet, um mal ein ganz prominentes Beispiel zu nennen. Meine Tante musste in eine Munitionsfabrik, fast alle jungen Frauen der Kriegszeit haben RAD machen müssen. Pflichtdienst war kein Privileg der Männer im NS."
Ich meinte nicht den Reichsarbeitsdienst, der tatsächlich Männer und Frauen gleichermaßen betraf. Man hat während des Krieges versucht, Frauen noch zu einem zusätzlichen Dienst in der Industrie heranzuziehen. Sie sollten dort die Männer ersetzen, die an die Front geschickt wurden. Das Ganze hat sich letztendlich nicht durchgesetzt. Zum einen, weil die Frauen das natürlich nicht wollten, und zum anderen wohl auch, weil das dem Frauenbild einiger führenden Nazis widersprach, die das Ganze deshalb wohl auch nicht so nachdrücklich unterstützt haben.
"Cleopatra hat sich selbst umgebracht, soweit ich weiss, aber keinen Mann. Bei Katharina ist die Mordthese bis heute eine unter vielen."
Cleopatra hat - soweit ich mich erinnere - ihren Mann ebenfalls umgebracht, allerdings nicht eigenhändig. Er war übrigens ihr Bruder, aber es war bei den Ägyptern damals nicht unüblich, Bruder und Schwester zu verheiraten.
"Das rechtfertigt den Mord nicht. Aber ich meine auch nicht, dass Mord legitim ist, weil man keine Söhne kriegt."
Das sehe ich auch nicht anders.
"Väter sagen so was teilweise genauso oft zu ihren Söhnen, wenn sie mit ihnen auf den Fussballplatz gehen und die sich wehtun. Das ist ein gesellschaftliches Bild, keines , das nur Frauen haben. Und viele MÄnner haben das Bild selbst verinnerlicht."
Ja, aber wieso denn? Sie werden nach wie vor überwiegend von Frauen erzogen, und Studien haben gezeigt, daß Söhne strenger erzogen werden als Töchter. Das ist nicht unbedingt negativ, wie man am Beispiel Daniel Küblböck sieht. Der soll ja von seinem Vater erzogen worden sein, und seiner Persönlichkeit hat das offensichtlich nicht gerade genutzt.
Ich denke, man muß da einen Mittelweg finden. An Söhne sollte man nicht mehr in jeder Hinsicht so hohe Ansprüche stellen - sie sollten z.B. auch weinen dürfen ohne dann gleich sowas wie "mußt du denn da gleich heulen - du bist doch kein Mädchen" zu hören zu bekommen. An Töchter sollte man aber dafür in mancher Hinsicht höhere Ansprüche stellen und ihnen nicht alles so einfach durchgehen lassen, weil sie ja Mädchen sind.
Meine Oma mütterlicherseits beispielsweise ist in einer Kleinbauern-Familie aufgewachsen. Da kam es immer wieder vor, daß die ganze Familie raus auf's Feld mußte, vor allem in der Ernte-Zeit. Mein Urgroßvater sagte dann immer zu meiner Oma: "Ach Gerda, bleib du mal zu Hause. Du wirst in deinem Leben noch genug arbeiten müssen." Nach diesem Motto lebte sie noch mit 60. Sie saß am Sonntagabend oft weinend auf der Couch, weil sie am nächsten Tag wieder arbeiten mußte. Dabei hatte sie einen bequemen Job - sie saß in einem kleinen Dorfbahnhof, verkaufte da ein paar Fahrkarten, kurbelte ab und zu mal eine Schranke hoch oder runter und mußte regelmäßig per Telefon Meldungen über durchfahrende Züge weiter geben. Zwischendurch hatte sie genügend Zeit, um Bücher zu lesen und mit einem Fernglas Nacktbader an einem Fluß in der Nähe zu beobachten. Das war ihr aber auch schon zuviel. Sie war eben immer noch der Meinung, daß sie ja später immer noch genug arbeiten könnte.
Das ist zum Glück nicht immer so krass, aber ich merke bei Frauen oft deutlich, daß sie immer den Gedanken im Hinterkopf haben, daß sie ja sowieso irgendwann Kinder kriegen und dann zu Hause bleiben werden, und daß sie deshalb für ihre berufliche Karriere nicht soviel tun müssen wie die Männer. Ich denke, das ist zum großen Teil erziehungsbedingt. Weil man Mädchen nämlich schon im Kindesalter mehr durchgehen läßt als Jungen und niedrigere Anforderungen an sie stellt.
"Seh ich nicht so. In den Jahrhunderten in früherer Zeit wurden Frauen bei einem Betrug verbannt. Männer lebten ihr Leben in der Gesellschaft weiter, wenn es denn überhaupt herauskam. Eine anständige Frau liess sich nicht scheiden. Egal aus welchem Grund."
Männer konnten sich durch eine Scheidung sehr wohl auch gesellschaftlich ruinieren. Es sei denn, sie hatten eine sehr hohe Stellung in der Gesellschaft. Verbrannt wurden Frauen bei Ehebruch eher selten. Meist wurden sie ertränkt oder lebendig begraben. Dieses Schicksal konnte dann durchaus auch der männliche Seitensprungpartner teilen - es war also keineswegs so, daß Männer davon nicht betroffen waren.
Außerdem liegt das auch schon länger zurück. Bei Frauen legte man aus zwei Gründen mehr Wert auf Treue: Erstens konnten Frauen bei einem Seitensprung schwanger werden. Und kein Mann wollte das Kind eines anderen finanzieren. Zweitens konnten sich Frauen leichter mit Geschlechtskrankheiten infizieren als Männer. Zwar gab es früher noch kein AIDS, dafür gab es aber auch keine Mittel, die z.B. gegen Syphilis halfen.
"Erst sagst Du, die betroffenen Frauen haben es sehr gut nach einem Betrug, die Männer schlecht."
Dann hast du mich ganz falsch verstanden. Ich meinte lediglich, daß die Tatsache, daß man heute weniger über weibliche Seitensprünge in früheren Zeiten weiß, keineswegs darauf zurückzuführen ist, daß Frauen früher nicht fremdgingen, sondern daß das einfach daran liegt, daß darüber - wenn überhaupt - nur am Rande berichtet wurde.
"Dann gibst Du mir Recht, dass es dem Ruf einer Frau mehr schadet, dass sie betrogen hat, als dem Ruf eines Mannes."
Allgemein mag das heute noch so sein. Allerdings haben auch Männer, die ihre Partnerinnen häufig wechseln, heute auch oft keinen guten Ruf. Ich hab schon öfter von Frauen Aussagen gehört wie "mit dem würde ich mich niemals einlassen - der treibts doch mit jeder". AIDS trägt mittlerweile wohl schon dazu bei, daß man sich seine Partner etwas sorgfältiger aussucht.
"Nun ja, ob Männer immer die richtigen Namen nennen bei kurzen Begegnungen oder bei kleinen Intermezzos nebenbei.. Also, ich hab da echt meine Zweifel."
Die sind sicher auch berechtigt. Aber wenn eine Frau ohne Verhütung mit einem wildfremden Mann schläft, dann ist sie doch wirklich selbst schuld!
Freundliche Grüße
von Garfield
gesamter Thread:
- Prävention mit Frauenpower -
Odin,
22.03.2004, 16:42
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
22.03.2004, 17:13
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
22.03.2004, 17:32
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Willi,
22.03.2004, 18:37
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 10:32
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Ferdi,
23.03.2004, 11:40
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 12:18
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Garfield,
23.03.2004, 13:37
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 14:33
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Garfield,
23.03.2004, 16:26
- Deine Geduld hätte ich auch gerne! Guter Beitrag. (k.T.) (n/t) - Mic, 23.03.2004, 16:59
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 12:48
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Garfield,
24.03.2004, 16:28
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 17:39
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
XRay,
24.03.2004, 18:34
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
25.03.2004, 13:43
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
XRay,
25.03.2004, 14:50
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Emmalein, 25.03.2004, 16:32
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
XRay,
25.03.2004, 14:50
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
25.03.2004, 13:43
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Garfield,
24.03.2004, 20:37
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
25.03.2004, 12:58
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Garfield, 25.03.2004, 17:23
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
25.03.2004, 12:58
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
XRay,
24.03.2004, 18:34
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 17:39
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Garfield,
24.03.2004, 16:28
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Garfield,
23.03.2004, 16:26
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 14:33
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Odin,
23.03.2004, 15:49
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 16:45
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Odin, 23.03.2004, 17:11
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
23.03.2004, 17:23
- Gut auf den Punkt gebracht! (n/t) - Jörg, 23.03.2004, 20:57
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 11:53
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Ferdi,
24.03.2004, 12:18
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Jörg,
24.03.2004, 13:01
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 13:38
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
24.03.2004, 13:52
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Jörg, 24.03.2004, 14:23
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Jörg, 24.03.2004, 13:57
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
24.03.2004, 13:52
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 13:38
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Jörg,
24.03.2004, 13:01
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Jörg,
24.03.2004, 12:45
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Emmalein, 24.03.2004, 12:52
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
24.03.2004, 13:30
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 13:36
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
24.03.2004, 13:44
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 14:46
- dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Mic,
24.03.2004, 15:03
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Jörg,
24.03.2004, 15:15
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone - Ferdi, 24.03.2004, 15:24
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Mic,
24.03.2004, 15:28
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Emmalein,
24.03.2004, 15:45
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Mic,
24.03.2004, 15:56
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Emmalein,
24.03.2004, 16:10
- q.e.d. (n/t) - Mic, 24.03.2004, 16:54
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
XRay,
24.03.2004, 17:34
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone - Paul, 24.03.2004, 17:51
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Emmalein,
24.03.2004, 16:10
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Mic,
24.03.2004, 15:56
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Emmalein,
24.03.2004, 15:45
- Re: dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Jörg,
24.03.2004, 15:15
- dann kontrolliere halt schön deine hormone -
Mic,
24.03.2004, 15:03
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 14:46
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
24.03.2004, 13:44
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 13:36
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Ferdi,
24.03.2004, 12:18
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 16:45
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Ferdi,
23.03.2004, 15:52
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Emmalein, 23.03.2004, 16:40
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Garfield,
23.03.2004, 13:37
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 12:18
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Paul, 23.03.2004, 13:33
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Ferdi,
23.03.2004, 11:40
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 10:32
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Max,
23.03.2004, 15:14
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 15:36
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Sebastian,
23.03.2004, 15:44
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Odin,
23.03.2004, 17:16
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Ferdi, 23.03.2004, 17:23
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL - Sebastian, 23.03.2004, 17:35
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
24.03.2004, 11:50
- Re: Guter Artikel ! -
Sebastian,
24.03.2004, 21:22
- Re: Guter Artikel ! -
Emmalein,
24.03.2004, 23:13
- Firefox - Sebastian, 24.03.2004, 23:41
- Re: Guter Artikel ! -
Emmalein,
24.03.2004, 23:13
- Re: Guter Artikel ! -
Sebastian,
24.03.2004, 21:22
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Odin,
23.03.2004, 17:16
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Sebastian,
23.03.2004, 15:44
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
23.03.2004, 15:36
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Willi,
22.03.2004, 18:37
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Emmalein,
22.03.2004, 17:32
- Re: Prävention mit Frauenpower -
Wahnfried,
22.03.2004, 20:10
- Re: Prävention mit Frauenpower - reinecke54, 22.03.2004, 21:11
- Re: Prävention mit Frauenpower - Odin, 23.03.2004, 02:10
- Re: Prävention mit Frauenpower - LOL -
Paul,
22.03.2004, 17:13