Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Prävention mit Frauenpower - LOL

Paul, Tuesday, 23.03.2004, 17:23 (vor 7990 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Prävention mit Frauenpower - LOL von Emmalein am 23. März 2004 14:45:22:

Hi Emmalein,

Du übersiehst, daß die "Selektionsmacht" bei der Partnerwahl nicht gleichmäßig zwischen den Geschlechtern verteilt ist, so gut wie jede Untersuchung zu dieser Thematik bestätigt dies. Insofern ist es bisschen an den Haaren herbeigezogen, den Männern vorzuwerfen, daß sie sich nicht gezielt besserverdienende (sondern jüngere, die naturgemäß eben nicht so viel verdienen) Frauen suchen. Das spielt zwar _auch_ eine Rolle, aber wichtiger ist doch: Warum orientieren sich _Frauen_ in der Partnerwahl in Bezug auf den sozioökonomischem Status _fast immer_ nach oben?

Gruß,
Paul

Für Frauen ist es nicht leichter und nicht profitabler, sich scheiden zu lassen, als für Männer. Die meisten erleben nach einer Scheidung ebenfalls einen wirtschaftlichen Absturz. Immerhin gehören Alleinerziehende im Armutsbericht der Bundesrepublik Deutschland zu den Ärmsten der Armen. Würden die durch die Scheidung so reich werden, würden die da doch gar nicht auftauchen.

Und fröhlich wird weiter an der Ausbeuter-Legende gestrickt. Warum suchen sich MÄnner nicht gezielt Frauen, die mehr verdienen als sie selbst?
Achten sie vielleicht stark darauf, dass ihre Partnerin wesentlich jünger ist als sie und so gar nicht mehr verdienen kann,wegen der Zeit, die eine Karriereplanung in Anspruch nimmt?
Für viele Männer scheint das jedenfalls zu gelten, Expatriate beispielsweise schätze ich auf so Mitte Dreissig, und der will höchstens eine Mitte Zwanzig-Jährige..
Suchen Männer eine Lösung oder schimpfen sie hauptsächlich darüber, dass die bösen Frauen faul sind und sie nur ausbeuten?
Letzteres scheint mir hinsichtlich dieser Sache wahrscheinlicher..
Ausserdem kann Unterstützung durchaus eine Lösung sein, und manchen Männern stünde es gut zu Gesicht gelegentlich Unterstützung zu suchen, z. B. in psychologischen Krisen, und nicht zu glauben, die Probleme lösten sich in Alkohol auf..;-)
Es grüsst kritisch
das Emmalein


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