Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Igitt - Frauen!

Andreas, Sunday, 31.08.2003, 00:59 (vor 8194 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Re: Igitt - Frauen! von Xenia am 30. August 2003 14:15:46:

Ja, ich kenne diesen unsäglichen Verlag, aber mach dir mal keine Sorgen wegen Goethe, ein paar Zahlen gefällig? Ich hab mal bei Amazon geschaut, wieviele Hits man so bekommt, wenn man die bekanntesten deutschsprachigen Schriftstellerinnen abruft...

Naja, Alice Schwarzer kann man wohl nicht als "Schriftstellerin" bezeichnen, höchstens als geistesgestörte Kranke. Wenn die anderen Schriftstellerinnen nicht bekannt sind, dann liegt das wahrscheinlich eher daran, daß deren "Werke" beim Lesen die Füße einschlafen lassen.

Zwar haben diese Leistungen unsere heutige Welt entscheidend bestimmt, >Wer kennt schon Ada Lovelace? Pauline I. zur Lippe? Bertha von Suttner? Christiane Nüsslein-Vollhard? Lise Meitner? Maria Sibylla Merian? Maria Goeppert Mayer? Hannah Arendt, Sappho oder auch nur alle von mir genannten Schriftstellerinnen weiter oben?

Offengestanden geht es mir langsam auf die Nerven, immer wieder dieselben Namen von Frauen zu lesen, deren Leistung im Grunde genommen das Mittelmaß kaum übersteigt, die aber im Zuge des heutigen Frauenverherrlichungswahns zu Göttinnen hochstilisiert werden.
Lise Meitner war sicher eine gute Physikerin, aber eben nichts Weltbewegendes. Dasselbe gilt auch für Ada Lovelace. Der Kult um Ada Lovelace nimmt mittlweile sogar schon groteske Züge an. Ich kann das deswegen gut beurteilen, weil ich Informatik studiert habe und miterleben konnte, wie Ada von den politisch korrekten Frauenbeauftragten zur "Gründerin" der Informatik hochgeschaukelt wurde. Die Quotenfrau der Informatik wurde sogar als "Erfinderin der Rechenmaschine" bezeichnet, obwohl schon Wilhelm Schickard zwei Jahrhunderte vorher auf demselben Weg war. Absurder gehts ja wohl kaum. Ich bewerte Menschen nach dem was sie tun und danach, wie ihr Werk die Welt verändert. Und da schneidet ein Seymour Cray, der mit Bleistift und Papier einen Supercomputer nach dem andern entwickelte, wesentlich besser ab als eine Ada Lovelace.


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