Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Problematik bei Massengentests ... und das Dilemma der Linksliberalen

Martin, Thursday, 07.08.2003, 01:00 (vor 8218 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Problematik bei Massengentests ... und das Dilemma der Linksliberalen von Maesi am 06. August 2003 20:12:09:

Hallo Maesi,

Man kann zweifelsfrei feststellen, ob gefundenes Gewebe und eine Vergleichsprobe von ein und dem selben Individuum stammen.

Das ist so nicht ganz korrekt: eineiige Zwillinge haben identisches Genmaterial; sie sind somit aufgrund von gefundenem genetischem Material nicht voneinander zu unterscheiden.

Jaaa, jaa, ja! Das gilt übrigens auch für eineiige Drillinge, eineiige Vierlinge bis hin zu eineiigen N-lingen. Und vergiss nicht die Einzeller, die sich durch Teilung vermehren...

Sogenannt 'freiwillige' Massengentests sind eben nicht ganz freiwillig; der Testverweigerer macht sich vielmehr durch seine blosse Weigerung verdaechtig...

Richtig. Noch ein Grund für mich, einen solchen Test zu verweigern, nur, um mal auszutesten, was die Bu... äh die Polizisten so unter "freiwillig" verstehen. Denn wenn der Algorythmus gilt: macht mit > is' gut; macht nicht mit > is' verdächtig > wird gezwungen ... dann ist von freiwillig logischerweise keine Rede. Nur wer vor dem Test verdächtig ist, darf gezwungen werden; wenn "freiwillig" angesagt war, darf aus der Weigerung selber kein Verdacht gestrickt werden. Wenn aber das zynische und verlogene "freiwillig" gleich weg gelassen wird und gleich alle gezwungen werden, ist das was anderes.

konsequenterweise muessten ja auch von jedem Buerger die Fingerabdruecke genommen sowie in regelmaessigen Zeitintervallen (z.B. alle zwei Jahre) qualitativ hochwertige Fahndungsfotos angefertigt werden.

Quatsch. Die Bürger nehmen die Fingerabdrücke und fertigen die Fotos gefälligst selber, alles digital mit entsprechender Software, und senden sie online an die Zentralrechner. So 'ne Staatsbürgerpflicht wäre mir jedenfalls um Einiges lieber als die Wehrpflicht...

Und weshalb nicht gleich jedem Individuum einen Peilsender anhaengen (so aehnlich wie bei Tieren),

Aber bitte nicht per Halsband: "...stört das Tier überhaupt nicht..." (Woher wollt ihr das wissen?)
Weiter unten ist der Chip unter der Haut vorgeschlagen worden...

Mit flaechendeckenden Gendatenbanken wird jedoch bereits vorher begonnen zu ermitteln.

Seh' ich nicht so. Meine Adresse ist ja auch gespeichert. Eine Datenerhebung ist doch keine Ermittlung. Ermittelt wird erst, wenn Daten gezielt gesucht und verglichen werden.

Sex an und fuer sich ist ja kein Delikt, nur erzwungener Sex ist strafbar.

Klar. Das hat Peter ja auch schon bemerkt...

Und Spermaspuren zeigen nur auf, dass Sex stattgefunden hat, nicht aber, ob er im Einverstaendnis beider vollzogen wurde. Somit sind wir wohl weiterhin auf Zeugenaussagen und Glaubwuerdigkeitsgutachten angewiesen.

Hat ja auch keiner gesagt, dass der Beweis der Paarung ein Beweis der Schuld ist! Aber es gibt wohl auch eine geraume Anzahl von Fällen, in denen der Beschuldigte bestreitet, mit der Klägerin kopuliert zu haben und ein Test sinnvoll ist zum Be- oder zum Widerlegen.

Bis dann,
Martin


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