Re: Diskussion Roman-Idee: Alte Texte 7
Als Antwort auf: Re: Diskussion Roman-Idee: Alte Texte 7 von susu am 01. Mai 2003 06:11:22:
Huhu Susu.
Bei Erfolg kann ja noch "Return to future World" nachgeschoben werden.
*hihi* Roddenberry dachte wohl auch anfangs nicht an eine "never ending story"... wer weiß...
*schmunzel* In FW werden die "einen" ständig die "anderen" sein bzw. teilweise noch nichtmal das, sondern nur das "Unaussprechliche" *gg*
Im Grunde ist keine GI hier und jetzt unaussprechlich. Frag mal Rüdiger: Tertium non datur?
jep... es ist so. In unseren Kulturen werden Menschen ohne, oder mit abweichender GI unsichtbar gemacht... was wir natürlich auch in FW umpolen werden
Auch toll... wenn man so will, ist eine Diktatur am unkompliziertesten.
Nee, da erhöht sich der Verwaltungsaufwand enorm, weil da so Juntas und Geheimdienste nötig sind und die sind noch komplizierter. Verwaltungstechnisch am unkompliziertesten wäre natürlich Anarchie, aber daß sieht dann eher aus wie Bazra als Bakunin...[/i]
Auch wieder wahr.
Na was da "vorgesehen" ist, ist mir relativ schnurz. Die sollen nicht die Realität verbiegen, sondern sich danach richten.
Tun sie ja, nur ist das eben deren "Realität". Ich sag ja, die Erfahrung mit Dementen hilft mir, diese komischen Dinge einzuordnen...
Damit hab ich keine Schwierigkeiten. Ob das jetzt die Hühner eines Dementen, oder das Bezweifeln relativistischer Physik ist, oder gar quantentheoretische Aufhebung der Kausalitätsgesetze. Ich glaub ich hab eine Begabung zwischen Realitäten wechseln zu können, und sie so auch nachempfinden zu können. Ich weiß aber nicht, ob das schon immer so war, oder durch Kontakt mit Menschen mit MPS entstanden ist, ich tippe aber eher drauf, dass das schon immer so war.
Ich bin allerdings schon weit mehr als einmal daran verzweifelt, bei dem Versuch zwischen unterschiedlichen Realitäten zu "dolmetschen". Ich hoffe, das gelingt in dem Roman besser....
Stimmt. Vieleicht könnten die Hormone auch einfach off-Limits für Menschen unterhalb eines bestimmten Alters sein, denn bestimmte Veränderungen sind permanent (Stimmveränderung und Bartwuchs nach Testosteroneinnahme, Brüste nach Östrogeneinnahme, das geht alles nicht komplett weg) und solche Entscheidungen sind auch heute altersbeschränkt. Also liefe eine komplette Altersgruppe (sagen wir die unter 30-jährigen) ohne Hormone und ohne GI herrum.
Ja, Nebeneffekt dabei: Hormone werden zum reinen Beauty-Artikel, denn Maskulinisierung oder Feminisierung wird damit ja nicht in Verbindung gebracht.
Ich bin jetzt schon gespannt auf die Reaktionen von Cis-Gendern... für einen Cis-Mann dürfte ja schon die Verwendung von Make-up meist indiskutabel sein... eine Cis-Frau stört sich an Bartwuchs heftigst... wie werden da wohl unsere "Beauty-Hormone" wirken? *g*
Wenn die Leute in der GI-Subkultur dann noch Hormone nehmen, wird der Zusammenhang ebenfalls unsinnig.
Jep... das wird auch nicht einfach das beiläufig in der Handlung zu erklären.
> > Jeanette ist Photographin für ein bekanntes Hamburger Nachrichtenmagazin. Er begleitet Etienne und seinen Mitarbeiterstab auf einer "Arbeitsreise".<<
Äh, das sollte natürlich "Sie begleitet..." heißen.
*laaach* schon so drin in FW? BTW: Ich hab im Emma-Forum übrigens den Vorschlag bekommen (Thread "Nietzsche") plattdeutsche Anleihen für unsere Sprache zu benutzen... das klang garnicht so schlecht ein/eine -> en, der/die -> de.... und einfacher lesbar als Mundart-Gedichte, sind so ein paar Worte allemal....
Dazu könnten wir noch ein älteres Ehepaar, Rudolf und Anneliese packen, die den wohlverdienten Ruhestand genießen (er war war Leiter des fachbereichs Quantenmechanik, sie eine seiner Studentinnen).
Das sind schon drei Akademikeri aus dem Naturwissenschaftlichen Sektor. Wenn die sich unterhalten, dann wird´s eventuell schwer nachvollziehbar. Obwohl auch das lösbar ist, kleiner Lesetip am Rande: "GUT symetries" von Jeanette Winterson, ein Buch daß die komplizierte Dreierbeziehung zwischen drei theoretischen PhysikerInnen beschreibt, in einer Sprache die irgendwo zwischen Gertrude Stein und Steven Hawking liegt.
*kicher* ja, ok... Hawkings Sprache wäre übrigens auch für Erklärungsversuche der Zeitreise möglicherweise gut geeignet
Muß aber auch nicht prinzipell ein weiterer Naturwissenschaftler sein, das stimmt... wir haben ja schon jemand, der entdecken kann, warum sich die Welt so eigenartig verändert hat. Vom sozio-interaktiven Standpunkt aus ist mir das ältere Pärchen einfach wichtig.
*kicher* nee, lass mal... das haste nu echt nicht nötig. Jemand zu verbiegen ist auch keine Lösung. Die müssen schon von alleine wissen, was sie wollen.
Ich hab´s mit dem exzessiven verleihen von "Häutungen" versucht (was heißt hier nur für Akademiker, Arne? Ich fand das Buch klasse als ich es mit 15 aus den alten Bücherkisten meiner Mutter kramte.), ich schrieb ein tolles Lied:
"Oh bitte überleg
dir das doch noch einmal mit deiner Heterosexualität"
war nur einer der Reime daraus. Blöderweise sind die interessanten Menschen die ich treffe entweder Heteromänner oder Lesben. Und wenn dann doch mal Heteras oder Schwule dabei sind, dann kommen die mit der genderqueer-Geschichte nicht klar. Meinte unlängt eine Bekannte "Um mit dir eine Beziehung anzufangen, muß man ja erst mal Foucault lesen und auch noch verstehen!" Also verleihe ich heutzutage "Read my lips", ist auch´n gutes Buch.
*seufz* das klingt mir nicht ganz unbekannt. Mir wird zwar unterstellt, mir würden hetero Frauen (hatte aber auch mal eine Beziehung zu einer Lesbe
die sich übrigens auch weiterhin als Lesbe definiert hat) und schwule/bi-Männer nachlaufen (was IMO beides nicht stimmt), aber bezüglich Diskussionsniveau gabs auch öfter Streß... obwohl ich alles andere als belesen bin. Ich hab wohl die Macke ab und an unbewußt auf eine Meta-Diskussion zu gelangen, was viele Menschen ziemlich irritert und nervt.
Liebe Grüße
Alex
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