Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

weltliche Religionen

DvB, Sunday, 19.12.2010, 10:02 (vor 5506 Tagen) @ Ekki

Seine Begrenzung findet das Dominanzstreben meiner
Auffassung nach in der Beachtung der geschriebenen weltlichen
Gesetze
, die mit den Gesetzen (jedweder) Religion übereinstimmen
können, aber nicht müssen.

In denen wirken aber letztendlich immer irgendwelche Religionen - ob die nun im übersinnlichen Sinne transzendent oder weltlich sein mögen. Daß ein tatsächlich säkulares Staatswesen überhaupt möglich wäre, hätte die Geschichte erstmal zu zeigen. Ich halte das aber generell für unmöglich, weil die Kultur (sprich: das Staatswesen) sich mindestens selber dogmatisch als unantastbar begreifen muß, um sich nicht postwendend selber zu untergraben. Der Begriff "Verbrechen" ist von vornherein sinnlos, wenn er nicht eben eine Handlung gegen die Dogmen der Kultur darstellt. Ohne Dogmen gibt es keine Wertungen und nur "Handlungen". Was Du Dir da so denkst, ist schlichtweg nichts anderes als Anarchie, auch wenn Du das sehr sorgfältig (oder auch naiv) vor Dir verbirgst.

Was natürlich
für die weltlichen Rechtsordnungen auch gilt - aber
die erheben keinen Absolutheitsanspruch - außer in Diktaturen.

Doch, tun sie.
- Relativitätstheorie-Religion
- Holokaust-Religion
- Klima-Religion
- Femanzen-Religion
- Schulmedizin-Religion
Nebst tausenden Mikro-Ideologien, deren Dogmen Du nicht antasten darfst, ohne den metaphorischen Scheiterhaufen zu riskieren, bzw. irgendeinen Lynch-Mob am Hals zu haben.

Du kannst nur sagen, daß der metaphorische Scheiterhaufen zumindest im Moment kein echter Scheiterhaufen ist. Aber bei Licht betrachtet macht das keinen großen Unterschied, weil Du zumindest gesellschaftlich gekillt wirst: unumkehrbar abgesackt in den Sklavenstand, wo Du wenigstens noch irgendwie verwertet werden kannst

--
[image]


gesamter Thread:

 

powered by my little forum