Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Selbstkritik

Narrowitsch, Berlin, Saturday, 18.12.2010, 19:38 (vor 5507 Tagen) @ Max Stirner

Ich weiß ja nicht, in wieweit Du dich für Frau Herman engagiert hast,
aber
trotzdem ist es wichtig, dass man in diesem Land seine Meinung sagen kann,
ohne sofort seinen Arbeitsplatz und öffentliches Ansehen zu verlieren.
Eine Gesellschaft in der sich niemand mehr traut seine Meinung zu sagen,
in der entstehen keine Kontroversen mehr und so eine Gesellschaft steht
still.
Deswegen Narrowitsch hast Du dir nichts vorzuwerfen

Deshalb werfe ich mir auch nichts vor. Ganz im Gegenteil. Selbst AS hat muss das Recht wahrnehmen dürfen, ihren Dreck in die Welt zu posaunen. Ich werfe mir allerdings vor, allzu schnell die gewohnte kritische Distanz zu ihr verlassen zu haben,in der Annahme sie hätte etwas Substanzielles zu sagen. Vermutlich hat sie mich beeindruckt, weil sie als Oberpowermedienfrau Erkenntnisse formulierte, die das Prekariat instinktiv kennt, den Gesellschaftsdeutern aber abhanden gekommen ist.


Karrierefrauen bringen so manches zu Wege, eines können sie nicht, -
Sachlichkeit oder gar Fairness in Geschlechterfragen. Dass ihnen aus diesem
Grunde Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaat erhebliche
Schwierigkeiten bereiten - davon kann Mann sich fast täglich in der Presse
informieren.

Wenn Frauen untereinander tratschen, was sie gerne tun, dann muss man das
eher wie ein Vogelgezwitscher verstehen. Es werden Melodien gesungen so
etwa wie im Chor. Männer strengt das an, weil sie in der Sprache dauern
einen Sinn suchen müssen

Ist wohl so. Auch wenn es mir nicht passt.

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


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