Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Es gibt schlicht wichtigeres

ajk, Thursday, 26.08.2010, 15:10 (vor 5618 Tagen) @ ray

Quatschkopf. Ich habe mich mit dem Thema Bildung und Pädagogik auch aus
privaten Gründen schon mehr beschäftigt, als Du Dich scheinbar mit
Feminismus.

Du redest daber dassselbe wie diese halbgebildeten Fräuleins.

Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich den Kindern vorschreiben will, mit
was sie spielen sollen? Dann zeig das bitte.

Du gehst davon aus das Eltern das tun. Ausserdem davon geschrieben das es irgendeinen Erfolg bringen wird, wenn Eltern das tun. Beides ist schlicht Realitätsfremd und zeugt davon wie theoretisch dieses Wissen ist. Wenn "Pädagoginnen" aber meinen das dies so funktioniert, ist es gefährlich.

Du kannst Kindern NICHT aufzwingen womit sie spielen sollen. Sie tun was sie wollen. Erziehung ist das man sie schützt zehn mal auf den Tisch zu klettern und sich die Milchzähne auszuschlagen. Die tun es noch mal und noch mal.

Der Eigenwille und Trotz der kleinen wird vollkommen ausgeblendet, dabei ist es jeder Mutter und jedem Vater bekannt. Nur theoretikern halt nicht. Die wissen nichts vom Trötzeln, vom Fremdeln, vom Trotzalter und natürlich die Pupertät. :)

Ja, die meisten Jungs. Aber nicht alle. Aber auch das muss okay sein, ohne
sie als "Mädchen" verspottet.

Die meisten Jungs heisst 90%. Und vor Spott und negativem kann man Kinder NICHT schützen. Man kann Kinder darauf vorbereiten das die Welt negativ sein kann, aber man kann nicht alles negative wegschieben. Im Moment wird versucht den 90% auszureden das Maschinen toll sind. Das die andern 10% vielleicht ihre Interessen verteilen und die einen Computer, Bilder, Programmieren und co als Interessant ansehen, kann man das gar nicht richtig steuern.

Die Vererbung von Verhalten findet nicht biologisch statt, sondern durch
Nachahmung und gelebten Vorbild. Wenn das Verhalten schon vor der Geburt
vererbt würde, dann bräuchte man auch keine Erziehung und keine Eltern
mehr.

Du verbindest zwei Dinge miteinander, die nicht zusammen gehören. Nur weil Verhalten biologisch vererbt ist, heisst es nicht das man nicht erziehen muss. Selbstverständlich muss man erziehen, und zwar damit man als bewusstseinsfähiges Wesen mit den vererbten Verhalten und Bedürfnisse UMGEHEN lernt. Ich frag mich was Menschen Heutzutage im Leben erleben das sie nicht wissen das dies so ist.
Selbstverständlich ist Verhalten angeboren, genauso wie Vorlieben bei der Ernährung und ähnliches. Das liegt einfach daran das man den Stoffwechsel der Vorfahren erbt und darum ähnliche Nahrungsmittelcocktails braucht oder das eine schlechter verträgt als das andere. Dies zieht sich weiter bis in Denkarten, so gibt es Kinder die sind Trotzig und Dickköpfig weil sie dies von den Eltern gelernt haben. Ich weiss wovon ich rede, meiner Tochter konnte man schon 30 Minuten nach der Geburt anmerken das sie Stur und Trotzig ist. Man merkte es am stampfen der Füsschen und wie sie unruhig wurde wenn ihr etwas nicht passte. Mütter merken es schon im Bauch wenn das Baby sich ärgert (windet sich und stampft mit den Füsschen auf der Blase wenn Musik zu laut ist..).
Es ist einfach wahnsinnig das zu ignorieren. Jeder Tierzüchter würde ins Gefängniss kommen, wenn er so handeln würde. Das ist nämlich Tierquälerei.
Erziehung ist nicht Gehirnwäsche, Eltern sind nicht übermächtig sondern irgendwo ohnmächtig. Und Vorbild ist man vor allem darum, weil man HOFFT dem Kind die guten Signale zu senden, damit diese Energiebündel aus ihrer Veranlagung heraus erfassen das etwas für sie gut ist.

Ich bin halt nicht allwissend.

Ich auch nicht. Was ich meinte ist aber das man es nachvollziehen kann.

Mal was ganz anderes, hast Du früher nicht mal bei Parsimony
mitgeschrieben?

Irgendwann vor 5 Jahren, ja.

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert


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