Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Eltern als Vorbilder

ray, Wednesday, 25.08.2010, 22:30 (vor 5619 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Das Leben ist kein Rollenspiel, und Kinder werden ihren Weg schon finden;
ohne ein Rollenverständnis.

Wenn man das so denkt, dann ist das doch völlig okay. Deshalb fragte ich, was andere davon halten, weil mich das interessierte und sage halt, was ich davon halte.

Ergänzend würde ich sagen, diese Freiheit das Kind selbst seine Interessen finden zu lassen, sollte auch in die andere Richtung gelten. Wenn ein Junge mit Plüschtieren spielen möchte, weil ihn Autos nicht so interessieren, dann ist das auch okay. Manche Eltern versuchen allerdings gegenzusteuern und sagen, dass das richtige Jungs nicht machen. Dann fangen die Probleme erst richtig an, der Junge zweifelt langsam an seiner Identität, ob er denn das richtige tut, lieber mit Plüschtieren oder Puppen zu spielen. Auf den Punkt möchte ich hinaus.

Es ist auch nicht so, dass man dem Kind ein Rollenverständnis bewusst beibringt, sondern in dem Vater die erste männliche Bezugsperson sehen und ihn als Vorbild nehmen. Sie übernehmen manche Wesensarten. 30 jahre später hört man dann von der Mutter "Du bist ja wie Dein Vater", obwohl man das nicht wollte. ;-)

Ich wollte mit meinen Antworten hier auch nicht den Eindruck vermitteln, dass ich nicht an die Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen glaube. Die sind auf alle Fälle da und biologisch. Das Schlimmste an der feministischen Erziehung war ja, dass man das Geschlecht nicht als biologisches sondern als rein gesellschaftliches Konstrukt ansah. Man glaubte, diese Unterschiede im Verhalten kämen nur durch die Erziehung. Und typisch männliche Eigenschaften wurden immer mehr abgewertet. Deshalb kämpfen Jungs um die richtige Anerkennung ihrer Leistung in der Schule.


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