Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Identität und Rolle

ray, Wednesday, 25.08.2010, 22:16 (vor 5619 Tagen) @ Potentieller Vergewaltiger

Ich glaube hier liegt ein Missverständnis der Begriffsdefinitionen vor. Für
dich ist anscheinend jedes aktuelle Verhalten eine Rolle. Für mich bedeutet
eine Rolle etwas Vorgegebenes, nicht Authentisches, Gespieltes; der
Schauspieler, der Lügner, der Heuchler, die Falschbeschuldigerin, sie alle
spielen Rollen.

Man kann sagen eine Identität, die mehrere Rollen spielen kann. Diese Rollen nimmt man ganz automatisch ein. Z.B. mit der eigenen Frau spricht man anders und hat eine andere Haltung, als wenn man mit dem eigenen Kind spricht. Und auf Arbeit spricht und verhält man sich wiederum anders mit den Kollegen. Und das hat nichts mit lügen zu tun, man hat immer noch diesselbe Identität. Kinder sind in diesen "Rollenspielen" übrigens ganz gut. Wenn man die mal beim Spielen beobachtet oder selbst in ihr Spiel intergriert wird, merkt man das ganz schnell. ;-)

Identität hingegen ist etwas wesenhaft im Charakter Verankertes, z.B.
"interessiert sich für technisches Spielzeug"; diese Charaktereigenschaft
liegt auch dann noch vor, wenn das entsprechende Individuum mal gerade
hungrig ist. Hierbei handelt es sich um Identität.

Die Identität interagiert mit anderen Personen, wodurch eine Rolle entsteht. Keine Ahnung, ob dieser Gedankengang richtig ist, zumindest würde ich mir das so vorstellen. :-)


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