Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Schnapsidee

ray, Tuesday, 24.08.2010, 04:10 (vor 5621 Tagen) @ Borat Sagdijev

Für mich gehört es zur Chancengleichheit dazu, dass man sich gemeinsam

auf

einen anderen Tag verständigt. Weil das Ziel sollte sein, den besten
100m-Läufer zu finden und nicht durch bestimmte Regelungen einen
Personenkreis quasi aus dem Wettkampfbetrieb auszuschliessen.


Und als nächstes separate Wertungen für Sonntagsfaulenzer und
Ganzwochenläufer, weil Ganzwochenläufer ja einen Trainingsvorteil haben?

Es soll die Leistung bewertet werden, nicht mehr und nicht weniger. Wenn jemand weniger trainiert, sind seine Chancen schlechter zu gewinnen. So ist das nunmal. Das weiss jeder im Sport. Die Leistung kann man aber nur messen, wenn alle Teilnehmer da sind. Wenn man wirklich den besten Sprinter rausfinden will, dann muss man auch jeden die faire Chance geben, am Wettkampf teilnehmen zu können. Das ist für mich Chancengleichheit.

Wird damit nicht eine unaufhaltsame Inflation der Regeln angefangen?

Nicht unbedingt. In unserem Verein ist es so, dass im laufenden Spielbetrieb eine Mannschaft um die Verlegung eines Spieles bittet, weil durch besondere Härtefälle Spieler ausgefallen sind. Nach den Regeln müssen wir dem nicht zustimmen. Aber uns geht es um den sportlichen Wettkampf, Punkte kampflos zu gewinnen hat nicht wirklich was befriedigendes. Ausserdem sind wir selbst in der Lage gewesen und andere haben einer Verschiebung zugestimmt. Der Staffelleiter sagt dann meist nur, wenn ihr euch beide geeinigt habt, dann verschiebt einfach das Spiel.

Und warum sollen sich die Meisten nach den selbst erfundenen Regelungen
Einiger richten?
Ist das nicht purer elitarismus Einzelner?

Die letztendliche Entscheidung muss immer eine höhere Instanz treffen. Ein Einzelner darf die Regeln nicht ändern können.


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