Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gleichberechtigung und Chancengleichheit

Dampflok, Tuesday, 24.08.2010, 00:05 (vor 5621 Tagen) @ ray

Hallo, was mich mal persönlich interessieren würde, was ist für euch
eigentlich Gleichberechtigung? Wann kann man sagen, dass Männer und Frauen
gleich berechtigt sind?

Ich persönlich würde diesen Begriff lieber mit "Chancengleichheit"
umschreiben. In einem Wettbewerb sollte jeder eine faire Chance erhalten,
diesen zu gewinnen. Der Bessere soll gewinnen und nicht derjenige, der die
besten Tricks auf Lager hatte. Offene aber auch versteckte
Diskriminierungen sollten vorher beseitigt werden. Dann kann man auch von
einem fairen Wettbewerb sprechen.

Gleichberechtigung ist in der Tat Chancengleichheit. Nach dem Gesetz sind alle Menschen gleichberechtigt - theoretisch. Allerdings muß jeder Mensch seine Rechte auch selber nutzen und kann sich bei Halbtagsarbeit nicht darüber beschweren, daß der Vollzeit-Nachbar mehr Geld hat.

Das große Problem stellt der perfide gewählte Begriff "Gleichstellung" dar: Er suggeriert "Gleichheit" und Gerechtigkeit", ist aber eine totalitäre Gleichschaltung von Ungleichem, zu Lasten derjenigen die mehr leisten und sich mehr Mühe geben.

Der Maskulismus propagiert Gleichberechtigung, aber keine totalitäre, freiheitsbeschneidende "Gleichstellung".

Auch mit der "Diskriminierung" ist das so eine Sache: Jeder diskriminiert doch schon etwa bei de Partnerwahl. Die freie Entscheidung dürfen wir uns aber auch unter dem Vorwand der "Antidiskriminierung" nicht nehmen lassen; ich fürchte aber, daß genau das die Intention der "Anti-Diskriminierer" ist, Regeln, Regeln, Regeln, bis jeder Mensch wenn er nur piep sagt, wegen irgendwelcher Diskriminierungen oder politisch nicht korrektem Verhaltens kriminalisiert und "gemainstreamt" werden kann.

Animal farm: Alle Tiere sind gleich....

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