Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Schnapsidee

Borat Sagdijev, Tuesday, 24.08.2010, 03:49 (vor 5621 Tagen) @ ray

Mal ein Beispiel, um es plastischer zu machen. Aber nicht aus dem
Geschlechterbereich, sondern vom Sport. Angenommen es wird eine
Meisterschaft im 100m-Lauf ausgeschrieben. Die besten melden sich, es
werden Wettkampfregeln festgelegt, jeder muss von derselben Startlinie
loslaufen, niemand bekommt einen Vorsprung zugesprochen. Der Wettkampf soll
an einem Sonntag stattfinden. Nun melden sich einige Sportler und sagen,
sie können nicht am Sonntag starten, weil sie sehr religös sind und keine
Wettkämpfe bestreiten dürfen.

Der Winter kommt wenn er kommt, und nicht wenn einige sich warm angezogen haben.

Für mich gehört es zur Chancengleichheit dazu, dass man sich gemeinsam auf
einen anderen Tag verständigt. Weil das Ziel sollte sein, den besten
100m-Läufer zu finden und nicht durch bestimmte Regelungen einen
Personenkreis quasi aus dem Wettkampfbetrieb auszuschliessen.

Und als nächstes separate Wertungen für Sonntagsfaulenzer und Ganzwochenläufer, weil Ganzwochenläufer ja einen Trainingsvorteil haben?
Wird damit nicht eine unaufhaltsame Inflation der Regeln angefangen?
Und warum sollen sich die Meisten nach den selbst erfundenen Regelungen Einiger richten?
Ist das nicht purer elitarismus Einzelner?

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.


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