Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Was ich nicht verstehe:

Magnus, Tuesday, 18.01.2005, 12:37 (vor 7687 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Was ich nicht verstehe: von Odin am 18. Januar 2005 00:52:06:

Warum sagt denn niemand, dass bei einem Vaterschaftstest keine Daten der Mutter benötigt werden und der vermeintliche Vater durch seine anerkannte Vaterschaft doch über die Daten seines Kindes verfügen kann, ohne die Mutter zu fragen. Ist doch bei Impfung, Arztbesuch auch nicht anders...
Magnus

Weil das bekannt ist :-)
... und ebenso egal!

Das glaube ich nicht. Immer wieder spricht Zypries beim Vaterschaftstest von "Gentest", "Untersuchung von Gendaten", "Alle Beteiligten müssen zustimmen" (ja, wer ist eigentlich "alle beteiligten"). Die Frau redet ständig um den heißen Brei herum und kommt nie auf den Punkt, und das schlimm ist: niemand verlangt es von ihr. Wenn ich da eine Frage hätte stellen können, wäre genau das obige meine Frage gewesen, nämlich:

Ein Vaterschaftstest ist kein Gentest sondern nur ein Vergleich. Also warum muss die Mutter zustimmen, wenn der Ehemann von ihr keine "Daten" braucht, sondern nur von dem Kind, wo er erziehungsberechtigter ist? Beim Arztbesuch kann auch der erziehungsberechtigte Vater über Impfung und anderes bestimmen. Und warum soll nun eine Regelung geschaffen werden, die die personenbezogene Abgabe von "Genmaterial" schafft? Derzeit kann man doch die Speichelproben anonym abgeben, so dass man sich sicher sein kann, dass das Labor tatsächlich mit den Proben nur das macht, was ihnen in Auftrag gegeben wird: nämlich eine Verschwandschaftsbestimmung und nicht mehr.

Das wären meine Fragen gewesen. Und die halte ich für wesentlich.

Magnus


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