Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Die Problematik des gegenwärtigen Verfahrens für heimliche Vaterschaftstests

Nils, Friday, 14.01.2005, 00:21 (vor 7692 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Die Problematik des gegenwärtigen Verfahrens für heimliche Vaterschaftstests von Garfield am 13. Januar 2005 19:13:12:

Allein mit den Wattestäbchen kann man ja noch nichts anfangen, die DNS-Proben müssen erstmal extrahiert und aufbereitet werden, was wohl das aufwendigste und somit teuerste an der ganzen Sache ist. Aber wenn das mal geschehen ist, kann man die Proben problemlos weiteruntersuchen und die Ergebnisse speichern und verwerten.Einen Genträger allein kann man problemlos von jedem Menschen bekommen, sei es durch Speichelreste an Gläsern und Zigarettenstummeln oder durch ausgefallen Haare und Hautschuppen.

Wenn man komplett auf Nummer sicher gehen will, kann man sich von einem Freund zum Mittelsmann begleiten lassen, so ist immer noch sichergestellt, dass die Probe dem Vater freiwillig abgenommen wurde, aber der Mittelsmann erfährt nicht dessen Namen. Oder man geht gleich zu einem Arzt, denn wenn dieser ein Betrüger sein sollte, hatte er bereits viele Möglichkeiten, an Genmaterial vom Vater oder dem Kind zu kommen.

Aber wenn bei einem Test keine Personendaten erhoben werden, kann jeder so einen Vergleich anstellen, und die Möglichkeit, dass jemand versucht, mit einem negativen Ergebnis die Mutter zu erpressen oder andere Sachen damit treibt, halte ich für viel wahrscheinlicher als den Fall, dass ein Labor die Gendaten trotz strenger Datenschutzregeln abspeichert und weiterverkauft, weil die Vertrauensperson die Personendaten mitübermittelt hat.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum