Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Problematik des gegenwärtigen Verfahrens für heimliche Vaterschaftstests

XRay, Thursday, 13.01.2005, 20:47 (vor 7692 Tagen) @ Nils

Als Antwort auf: Die Problematik des gegenwärtigen Verfahrens für heimliche Vaterschaftstests von Nils am 13. Januar 2005 18:03:23:

Richtig ist sicherlich, daß es nicht erlaubt sein sollte, daß
jeder von jedem irgendwelche Proben untersuchen lassen können sollte.

Der rechtlich als Vater angesehenen Person sollte dies allerdings
- bei minderjährigen Kindern - erlaubt sein. Wie das praktisch
abzusichern ist, ist eine andere Frage und dein Vorschlag erscheint
mir hier ganz brauchbar.

Der derzeitige Zustand ist jedenfalls etwa der, daß das Kind
als Gläubiger einer Forderung auftritt und die Grundlage dieser
Forderung die VaterschaftVERMUTUNG ist.

So gesehen verstehe ich nicht, wie Leute sich hinstellen können und sagen:
"Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Vater sicher sein wollte, daß
er wirklich der Vater ist?". Die würden mir wohl kaum mal eben 1Mio Euro rüberwachsen lassen, auf Grund einer VERMUTUNG. Sie würden einen
handfesten Beleg für meine Forderung haben wollen.
Wie blöd sind wir Männer eigentlich, daß wir das mit uns machen lassen?

Dass unrechtmäßig beschaffte Informationen nicht für eine Anfechtung
der Vaterschaft anerkannt werden ist ja auch o.k. Dann lass die
beschaffte Information rechtmäßig sein, für diesen Fall.
Vater oder Mutter entscheiden doch ohnehin für das Kind.
Warum hier nicht?

Also sollte ein rechtlich als Vater geltender Mann - OHNE WEITERE BEDINGUNGEN - das Recht haben sich seiner Vaterschaft zu vergewissern.


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