Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Romananalyse

Karin, Tuesday, 17.08.2004, 19:38 (vor 7843 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Weiteres von Viola Roggenkamp von Garfield am 17. August 2004 11:20:24:

Hast du schon mal die "Ayla"-Romanchen von Jean M. Auel gelesen? Die sind
durchaus spannend geschrieben, und manche geschichtlichen Details sind
auch gut dargestellt. Wenn es aber um das Verhältnis zwischen Mann und
Frau geht, findet man da nur haarsträubenden Blödsinn. Da wird
beispielsweise die Theorie aufgestellt, daß die Neanderthaler u.a.
deshalb ausgestorben seien, weil sie ihre Frauen zu sehr unterdrückt
hätten.

nene, da muddu nochmallesen.
Die Aussage ist, dass sich die Neandertaler erst entwickeln konnten, nachdem sie eine weiblich/maennliche Arbeitsteilung erfinden hatten (bei der Männer die Frauen und ihre Kinder beschützen und versorgen, so dass beim Tod einer Frau bei der Jagd deren Kinder nicht auch sterben mussten) und dass die erst vielviel später ausgestorben sind, weil sie in überlieferten Denkmustern erstarrt waren (Männer UND Frauen) und nicht auf Neuerungen (kliamtische, neue Feinde etc) nicht reagieren konnten.

Ansonsten gebe ich Dir vollkommen recht, dass die "moderne Zivilisation" des Homo sapiens sapiens vollkommen überzogen matriarchalisch dargestellt ist und dass die reihenweisen "Erfindungen" Aylas extrem wenig glaubhaft sind.

Gruss,
Karin


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