Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Weiteres von Viola Roggenkamp

Garfield, Tuesday, 17.08.2004, 18:25 (vor 7843 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Re: Weiteres von Viola Roggenkamp von Nick am 17. August 2004 14:16:31:

Hallo Nick!

"Und zwar vermutlich deshalb, weil es früher nicht so viele unterwürfige Männer gegeben hat wie heute..."

Es war schon in früheren Zeiten so, daß Männer bestrebt waren, Frauen alles möglichst recht zu machen und möglichst viel Unangenehmes von ihnen fern zu halten. Sehr viele Männer hatten dafür aber nur sehr begrenzte Möglichkeiten. Deshalb mußten beispielsweise die Frauen von armen Bauern üblicherweise auch auf dem Feld mitarbeiten. Sobald es den Männern aber finanziell besser ging, kam das immer ganz besonders den Frauen zugute.

"...die keine Orientierung mehr haben und nicht wissen, was einen Wert hat und was nicht."

Das scheint mir allerdings auch ein Übel der Neuzeit zu sein. Früher wurden die Werte von oben vorgegeben, und Staat und Kirche sorgten mehr oder weniger dafür, daß die Menschen entsprechend diesen Werten lebten. Mittlerweile geht das alles etwas lockerer zu, und leider können manche Menschen mit dieser Freiheit offensichtlich nicht umgehen.

"Leider ist deren "Nachzüchtung" durch das feminisierte Erziehungswesen erst recht richtig auf Touren gekommen.
Und ein Rad greift ins andere: die Entsorgung der Väter wirkt sich gerade hier so fatal aus und verschlimmert die Sache immer weiter."

Hm, ich glaube nicht, daß sich der Feminismus damit neue männliche Anhänger heranzüchtet. Ganz im Gegenteil befürchte ich eher, daß so Männer herangezüchtet werden, die sehr genau dem radikalfeministischen Feindbild entsprechen. Überforderte und frustrierte Mütter lassen ihren Frust an den Kindern aus, und pflanzen so eventuell Haß auf Frauen in ihre Söhne ein. Das rächt sich dann später. Es gibt ja interessante Studien, die ergeben haben, daß Männer, die ohne Vater aufgewachsen sind, häufiger Straftaten wie z.B. Vergewaltigung begehen. Vielleicht auch einfach deshalb, weil sie ohne männliches Vorbild aufwachsen und so in unserer heutigen Welt, in der alles Männliche negativ dargestellt wird, keine richtige Identität entwickeln können.

Töchter wiederum können durch solche Mütter ein falsches Männerbild eingetrichtert bekommen, das sich dann auch negativ auf ihr Verhältnis zu Männern auswirkt, was dann die nächste Generation vaterloser Kinder zur Folge hat...

Freundliche Grüße
von Garfield



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