Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: IMHO Mutter-Mythos

Odin, Saturday, 29.05.2004, 22:17 (vor 7923 Tagen) @ JehKeh

Als Antwort auf: IMHO Mutter-Mythos von JehKeh am 29. Mai 2004 13:12:04:

Als Ostler, der auch viele (eigentlich AUSSCHLIESSLICH! solche) Ostler kennt, die Vollzeit-arbeitende Mütter hatten, halte ich persönlich das für eine Legende, daß die Mutter zu Hause bleiben sollte (über einen Zeitraum von - sagen wir - einem halben Jahr hinaus).
Es gibt IMHO so viele Vorteile einer nicht so mutterfixierten Kindheit: Der ungleich umfangreichere Input für das kindliche Hirn z.B. in einer Kinderkrippe, die nicht nur Spielchen macht, sondern spielerisch beibringt. Die Möglichkeit Kommunikation und Interaktion (Streit, Gefühle, Empathie, ...) zu erlernen. Ein (Beziehungs-) Vertrauen zu entwickeln (obwohl die Eltern morgens weggehen, kommen sie doch immer wieder und holen "mich" ab) und zu lernen, daß die Bindung an die Eltern nicht alles ist, was es gibt. Die erhöhte Trainingswirkung für das Immunsystem durch viele fremde Keime. Und so weiter und so fort.

Das ist richtig. Hier hackt es aber leider auch gerade in der Männerbewegung, die derzeit überwiegend rechts steht. So sitzt sie zwischen zwei Stühlen: Das Kind bei der Mutter zu lassen ist pfui-bah. Das Kind "dem Staat" zur Erziehung zu geben, darf gar nicht erst gedacht werden.


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