Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Pokemon, Friday, 28.05.2004, 23:39 (vor 7924 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven von Sven75 am 28. Mai 2004 20:17:49:

Wenn der Mann möchte? Du meinst, dass er sie bezahlt, dass sie ein Kind für ihn großzieht? Die Hausfrau als Angestellte, das wäre vielleicht auch eine Lösung :-) Mit beiderseitigem Kündigungsschutz, Zahlungen in die Rentenkasse, wäre das nicht eine Alternative zum gegenwärtigen System?

So meinte ich das nicht und die Formulierung "sie ein Kind für IHN großzieht" ist darüber hinaus auch grober Unfug. Wenn wir schon soweit sind, dass eine Frau das Großziehen eines Kindes als "Leistung an den Mann" versteht, dann ist es glaube ich besser, die deutschen Frauen lassen das Kinder bekommen komplett sein, denn solche Kinder können einem nur leid tun.

Aber wäre das nicht eine Alternative? Der Beruf der Hausfrau als Teilzeitjob? Allerdingst würde man dann natürlich alle Menschen diskriminieren, die voll berufstätig sind und trotzdem, also praktisch umsonst, den Haushalt schmeißen.

Zudem ist mir sowieso nicht einleuchtend was die ach so geplagte Hausfrau in der Wohnung täglich 8-10 Stunden saubermachen möchte. Für meinen eigenen Haushalt benötige ich maximal 1 Stunde am Tag - inklusive Essen kochen.

Naja, der Vergleich hinkt doch wohl! Ich nehme mal an, Du wohnst alleine? Du kannst doch keinen Ein-Mann-Haushalt mit einer Famlilie mit zwei kleinen Kindern vergleichen. Mehr Leute - mehr zu tun. Und kleine Kinder machen noch einmal extra viel Arbeit. Die Gleichung eine Person = eine Stunde, zwei Personen = zwei Stunden, geht nicht auf. Man muss die Größe der Wohnung bedenken. Die meisten Famlilien wohnen in Häusern und ein Haus macht viel mehr Arbeit als eine Wohnung. Auch die durch ein Kind verursachte Arbeit kann man nicht mit dem Aufwand durch einen Erwachsenen vergleichen. Kinder werden beim Spielen schmutzig, die Kleidung muss also häufiger gewaschen werden als bei Erwachsenen. Kinder machen mehr Dreck, kleckern mehr, laufen mit dreckigen Schuhen durchs Haus. Und es geht ja nicht nur ums Putzen! Kleine Kinder müssen hierhin und dorthin gefahren werden, in den Kindergarten, zum Arzt, zum Hobby. Man muss aufpassen dass sie sich waschen, sie räumen ihr Zimmer nicht alleine auf, und wenn sie alleine sind muss man ihnen auch den Spielgefährten ersetzen. Nein, das kann man wirklich nicht vergleichen.

Pokemon


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