Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi

Sven75, Friday, 28.05.2004, 22:05 (vor 7924 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi von Pokemon am 28. Mai 2004 19:00:11:

Ich habe daraus geschlossen, Du wärst der Meinung, Frauen sollten wieder zu ihrem angstammten Platz, dem Herd zurückkehren und Hausfrau sein. Meinst Du im Ernst, dass ein Wegfall des Ehegattenunterhalts die Frauen zu einem Abschied aus dem Erwerbsleben motivieren würde?

Sicherlich nicht, aber möglicherweise motiviert es sie zu einem Erwerbsleben.

Möglicherweise kommt man eines Tages auch mal auf die Idee, bei einer Eheschließung grundsätzlich einen Vertrag abzuschließen, in dem dann auch geregelt sein kann, was der Frau zuzustehen hat, wenn der Mann möchte, dass sie ein Kind bekommt und großzieht.

Solange aber nachwievor von längst überholten Umständen (Frau hat sich als Hausfrau aufgeopfert, etc.) ausgegangen wird, ist eine Ehe für jeden Mann indiskutabel.

Ja, eine Möglichkeit für einen Mann, die Unterhaltsfalle zu vermeiden, wäre nicht zu heiraten. Ich sehe aber noch eine andere: Mit allen Mitteln die Berufstätigkeit der Frau unterstützen. Dann fallen bei einer Scheidung nämlich weniger oder gar kein Unterhalt an.

Damit hast du prinzipiell Recht. Das Problem ist aber, dass man heutzutage viele Frauen überhaupt erstmal dazu überreden muss, überhaupt berufstätig zu werden. Damit haben viele heutige Frauen nämlich gravierende Probleme, unter anderem auch deswegen, weil der "Traumberuf alleinerziehende Mutter" doch sehr lockt ob der umfangreichen Subventionierungen.

Gruss,
Sven


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