Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi

Pokemon, Friday, 28.05.2004, 22:00 (vor 7924 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Ferdi am 25. Mai 2004 15:57:07:

Warum wurde also das Schuldprinzip trotzdem abgeschafft, entgegen der Gepflogenheiten in der gesamten demokratischen Rechtsprechung?

Weil die Schuld oft nur sehr schwer festzustellen war. Darüber hinaus wurde Ehebruch bei Frauen als sehr viel schwerwiegender empfunden als bei Männern. Klar, wegen den Kuckukskindern. Ungerecht ist war es trotzdem.

Damit den Frauen die Möglichkeit der gnadenlosen Abzocke eröffnet wird. Darauf deutet auch hin, dass sich die Unterhaltshöhe nach den "ehelichen Verhältnissen" richtet. Also dass die abtrünnige Ehefrau den Anspruch hat, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die in der Ehe geherrscht haben, die nach der Scheidung aber nicht mehr herrschen, für sich beibehalten zu können. Auch das muss dringend ersatzlos gestrichen werden. Übrig bleiben darf wirklich nur der Unterhalt für die gemeinsamen Kinder.

Lieber Ferdi, warst Du es nicht, der sich über einen Beitrag freute, der die Folgen des beruflichen Stresses auf die Fruchbarkeit der Frauen behandelte? Der meinte, jetzt würden die Frauen endlich die Folgen ihres Verhaltens zu spüren bekommen?
index.php?id=28004

Ich habe daraus geschlossen, Du wärst der Meinung, Frauen sollten wieder zu ihrem angstammten Platz, dem Herd zurückkehren und Hausfrau sein. Meinst Du im Ernst, dass ein Wegfall des Ehegattenunterhalts die Frauen zu einem Abschied aus dem Erwerbsleben motivieren würde?

Ja, eine Möglichkeit für einen Mann, die Unterhaltsfalle zu vermeiden, wäre nicht zu heiraten. Ich sehe aber noch eine andere: Mit allen Mitteln die Berufstätigkeit der Frau unterstützen. Dann fallen bei einer Scheidung nämlich weniger oder gar kein Unterhalt an.


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