Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Da ist allerdings jemand gänzlich anderer...

Andreas, Wednesday, 11.02.2004, 02:30 (vor 8031 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Mehr hochintelligente Männer als Frauen von susu am 11. Februar 2004 00:06:18:

...Meinung!

Hallo susu!

Hier ein Beitrag aus der Medical Tribune. Besonders interessant ist folgender Abschnitt:

Intelligenz XX
Den Befund einer höheren Konzentration von Intelligenzgehen auf dem X-Chromosom bestätigen bekannte Untersuchungen zur Verteilung des IQ. Unter Mädchen wird eine Verteilung nach der sogenannten Gaußschen Glockenkurve (Normalverteilung) beobachtet. Unter Jungen hingegen fällt eine grössere Varianz auf: sowohl im Bereich der unterdurchschnittlich als auch der überdurchschnittlich Begabten gibt es mehr Jungen. Der grössere Anteil der Männer im sehr niedrigen Intelligenzbereich korreliert mit dem Befund des überproportionalen Beitrags des X-Chromosoms zur Intelligenzentwicklung: Die Männer tragen die Last der Evolution. Sie haben das höhere Risiko, geistig weniger leistungsfähig zu sein. Als Trost bleibt dem männlichen Geschlecht, hoffen zu dürfen, zufällig eine besonders günstige Genkombination auf dem X-Chromosom vererbt zu bekommen. Dann katapultiert diese besonders günstige Genanordnung sie vielleicht in den Bereich mit überduchschnittlichem IQ.

Die meisten heute lebenden Männer tragen zumindest in Anteilen diese besonders günstige Genkombination auf dem X- Chromosom, die jedoch immer wieder von weniger günstigen Anlagen unterbrochen wird. Man muss als Mann sehr viel schärfer für sich erkennen, für welche Fähigkeiten diese Genkombination prädestiniert. Der Vorteil des weiblichen Geschlechts mit seinen zwei einander ergänzenden Kopien des X-Chromosoms liegt zweifellos in einer ausgeglicheneren Begabung für die verschiedenen intellektuellen Fähigkeiten. Sie ist gegen den Ausfall einzelner Gene geschützt. Nachdem die Benachteiligung des weiblichen Geschlechts weitgehend aufgehoben ist, begünstigt das heute die Mädchen z.B. beim Abitur, bei dem sie inzwischen den grösseren Teil der erfolgreichen Absolventen stellen. Andererseits soll aber auch nicht verkannt werden, dass für die generelle kulturelle Entwicklung der Menschheit einzelne Personen mit speziellen Begabungen entscheidende Beiträge geliefert haben und auch fernerhin liefern werden. Das sind unbestreitbar vorwiegend Männer gewesen.

Gruß
Andreas

http://www.medical-tribune.ch/deutsch/sexualmedizin/libido/intelligenz.asp


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